Die Telepathie bezeichnet die Übertragung von Informationen zwischen zwei Personen, ohne den Einsatz der Sinne. Auch physikalische Einflüsse werden nicht verwendet um die Informationen zu übertragen. Wissenschaftliche Beweise für die Existenz der Telepathie liegen derzeit nicht vor. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden von verschiedenen Instituten zur Erforschung parapsychologischer Phänomene immer wieder Preisgelder für die Entdeckung von Beweisen für die Telepathie ausgeschrieben. Daneben werden auch an den Universitäten immer wieder Lehrstühle eingerichtet, die Parapsychologie zum Inhalt haben – wie beispielsweise an der Universität Freiburg. Seit der Ausschreibung der Preisgelder konnte bisher noch kein Test mit einem positiven Befund abgeschlossen werden. Häufigster Test für die Überprüfung der Telepathie sind die Zener-Karten, die aus fünf verschiedenen Symbolen bestehen. 25 Karten sind in einem Deck vorhanden. Der Versuchsleiter betrachtet sich hierbei eine Karte – ohne dass der Telepath ihn sehen kann. Der Proband muss dann die Gedanken lesen und sagen, welche Karte betrachtet wurde. Schon bei diesem Test liegen die Werte auch bei bekannten Telepathen im Normbereich der Zufallsrechnungen. Der Test wurde mit mehreren millionen Menschen durchgeführt. Eine gängige Erklärung für die Vermutung telepathischer Fähigkeiten bei Personen sind Fehlwahrnehmung der Sinnesorgane. Im direkten Kontakt mit anderen Personen von denen die Gedanken gelesen werden, kommen auch unbewusste Deutungen von körperlichen Signalen als Erklärung in Frage.

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