Für eine Trennung vom Partner gibt es viele verschiedene Ursachen. In vielen Fällen führen Probleme in der Kommunikation zum Bruch der Beziehung. Darüber hinaus können auch Eifersüchte und Machtkämpfe ein Aspekt sein. Schließlich spielt sich gerade bei langen Partnerschaften eine Lustlosigkeit ab, die die Partnerschaft gefährdet. Und häufig werden Grenzen überschritten, die letztlich für das Ende der Beziehung verantwortlich sind. Zerstörung, Verletzung und Enttäuschung müssen aber nicht bei jeder Trennung vorhanden sein. Die entstandene Krise ist immer auch ein neuer Anfang – neben dem Verlust keimt die Hoffnung auf und ein neues Leben beginnt. Zwar sind die Gefühle noch immer auf den ehemaligen Partner fixiert, doch in der Regel nimmt auch dieser Umstand ab und der Single ist wieder offen für eine neue Bindung. Am Anfang der Trennungszeit ist das Selbstbild des Verlassenen zerstört. Die Definition des Individuum fand häufig immer in Beziehung zum Partner statt. Deshalb muss ein neues Selbstbild erschaffen werden. Dinge, die vorher vom Partner übernommen wurden, gilt es unter Umständen neu zu erlernen. In Folge dieser Probleme entsteht oftmals Resignation. Wird die Paarbeziehung noch durch Kinder verbunden, dann ist es wichtig, sie nicht in die Konflikte mit ein zu beziehen. Oftmals erfolgen Schuldzuweisungen und die Kinder sind ein Mittel zum Durchsetzen von Forderungen. Es geht in einer Trennung deshalb immer darum, einen neuen Lebensentwurf zu entwickeln und den Partner trotz aller negativen Ereignisse wieder in seiner Person zu akzeptieren. Nur wenn emotionale Neutralität eintritt, kann ein neues Leben wieder vorurteilsfrei verlaufen.

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