Verliebt sein ist in erster Linie ein Gefühl der innigen Zuneigung. Psychologen gehen davon aus, dass in diesem Zustand die Wahrnehmung eingeengt ist. Deshalb kommt es zu Fehleinschätzungen der Person, der diese Emotionen gewidment werden. Die Verliebtheit ist im Idealfall, respektive bei Erwiderung, die erste Phase einer dauerhaften Beziehung. Sie nimmt im Verlauf derer ab und kann dann vollständig zum Erliegen kommen. In vielen Fällen wird das Verliebt sein durch Liebe ersetzt. Es setzt keine Erwiderung der Gefühle durch den Menschen voraus, in den eine Person verliebt ist. Sie kann ebenso einseitig vorkommen. Die Psychologie definiert die Verliebtheit durch ein intensives Verlangen nach einem anderen Menschen, das von Sehnsuchtsgefühlen begleitet werden kann. Gründe für den Gefühlszustand können Sympathien sein. Daneben spielen auch körperliche Merkmale eine wesentlichen Rolle. Zwar ist dieses Gefühl noch nicht vollständig neurobiologisch untersucht und erforscht. Jedoch erscheint inzwischen gesichert, dass Neurotransmitter und Neurohormone im Gehirn bei Verliebten in veränderter Konzentration vorliegen. So wird Dopamin ausgeschüttet, das im Gehirn Glücksgefühle auslöst. Das Glückshormon Serotonin wird nur vermindert produziert, was eigentlich den Glückszustand dämpfen sollte. Dieses Paradox wurde bisher noch nicht erklärt. Zugleich wird auch Neurotrophin vermehrt ausgestossen, es hat die Aufgabe, Nervenverbindungen zu verstärken. Auch das „Kuschelhormon“ Oxytocin liegt beim Verliebt sein in einer erhöhten Konzentration vor. Zahlreiche Untersuchungen haben inzwischen belegt, dass der Geruchssinn beim Verliebt sein eine entscheidende Rolle spielt.

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