Als Visionen werden Sinneseindrücke verstanden, die ohne äußerliche Einwirkungen entstehen. In der Regel handelt es sich um Bilder, Szenen, Stimmen oder Gerüche. Visionen werden oftmals von einem Medium empfangen. Diese Person befindet sich dann geistig in der entsprechenden Situation und kann sie mit allen Sinnen wahrnehmen. Dabei befindet sie sich allerdings nicht wirklich in dieser Situation, sondern an einem neutralen Ort. Es gibt also keine realen Wahrnehmungen. Die Visionen bestehen in vielen Fällen aus zukünftigen Ereignissen. Eine weitere Form der Visionen basiert auf Symbolen. Sie werden von dem Medium gesehen. Ein realer Sinneseindruck ist hierbei nicht vorhanden. Visionen sind vor allem aus der Religion der nordamerikanischen Indianer bekannt, die ihre Jugendlichen tagelang ohne Nahrung und Flüssigkeit in die Natur entlassen. Sie haben dann Visionen, die ihnen die Richtung in ihrem Leben vorgeben können. Visionen entsprechen damit der psychiatrischen Definition der Halluzination. Um die Visionen auszulösen, können verschiedene Techniken eingesetzt werden. Oftmals werden verschiedene Substanzen konsumiert um die Visionen hervorzurufen. Es handelt sich dabei sehr oft um Halluzinogene und andere Drogen. Daneben können auch Schlafentzug über einen langen Zeitraum und das Fehlen von Nahrung über eine lange Zeit zur Entstehung von Visionen führen. Allerdings sind auch Personen bekannt, die Visionen in Form von Tagträumen haben. In vielen Fällen sind die Visionen nicht gezielt abrufbar, sondern beginnen spontan und können nicht gesteuert werden. Nur wenige Medien rufen die Visionen gezielt ab und beantworten damit Fragen von Personen.

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