Die Wechseljahre sind gekennzeichnet durch eine Verminderung des weiblichen Hormons Östrogen. Die Veränderungen durch den verminderten Hormonspiegel sind hierbei sehr unterschiedlich. Ungefähr 30 Prozent der Frauen haben keinerlei Beschwerden durch das Eintreten der Wechseljahre. Die restlichen 70 Prozent zeigen keine einheitlichen Symptome. Ein Drittel aller Frauen haben während des Klimakteriums – so die korrekte Bezeichnung dieser Lebensphase – Beschwerden, die behandelt werden müssen. Die Wechseljahre beginnen bereits drei bis sieben Jahre vor der letzten Monatsblutung. Diese Phase ist gekennzeichnet durch Unregelmäßigkeiten betreffend dieser. Die Dauer eines Zyklus kann dabei stark verkürzt sein. Die Blutungen werden dann stärker. Die Monatsblutung kann in dieser Phase allerdings ebenso wesentlich verlängert sein und sogar über mehrere Wochen andauern. Bei Einsetzen der eigentlichen Wechseljahre sind die Symptome dann deutlich erkennbar. Sie sind normalerweise im Bereich des vegetativen Nervensystems angesiedelt. Zugleich treten psychische Symptome auf. Im Verlauf des Klimakteriums können auch Veränderungen an den Geschlechtsorganen auftreten. Diese bestehen vor allem aus der Zurückbildung der Gebärmutter, der Scheide, der Vulva und der Brustdrüsen. Beim Geschlechtsverkehr können Schmerzen entstehen, die eine Folge der Zurückbildung sind. Zudem ist der Schmerz auf die Zurückbildung der Haut und Schleimhäute zurückzuführen, die in dieser Phase ebenfalls auftritt. Typische Symptome im körperlichen Bereich sind Hitzewallungen, die mit Schweißausbrüchen einher gehen. Herzrasen und Schwindel treten in dieser Phase in gleicher Weise auf wie Schlaflosigkeit. Daneben kommt eine ausgeprägte Lustlosigkeit vor, die sich nicht ausschließlich auf die Sexualität beziehen muss. Für die Umwelt belastend sind vor allem die psychischen Probleme wie Depressionen und Nervosität. Daneben tritt auch eine verminderte Leistungsfähigkeit ein. Weiterführend kann es zu Bluthochdruck, Gewichtszunahme, Arthrose, chronischen Schmerzen und Osteoporose kommen. Die Auswirkungen der Hormonumstellung können häufig mit Medikamenten behandelt werden. In einigen Fällen wird Östrogen verabreicht.

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