Werte sind ein bestimmendes Element im menschlichen Leben. Sie definieren, was relevant ist und was unwichtig ist. Sie sind ein Baustein der Identität und der Mensch definiert sich stark über diesen Maßstab. Konflikte entstehen häufig dann, wenn zwei Werte aufeinanderprallen, die nicht miteinander vereinbar sind. Die Werte werden von der Familie und der Peer-Group oder auch im Beruf erworben. Sie werden hierbei auch durch die Nachahmung und das Lernen am Modell erworben. Die Werte sind insgesamt ein Motor der Motivation und bestimmen zu einem großen Teil die Ziele des Lebens. Gegen diese selbst kann niemand verstoßen. Deshalb kann ein gesellschaftlicher und beruflicher Aufstieg nur erfolgen, wenn die an dieser Stelle geltenden Regeln mit den eigenen inneren Gesetzen übereinstimmen. Auf dieser Basis beruht schließlich die Moral. Sie setzt sich aus Handlungsmustern zusammen, die innerhalb einer bestimmten Gruppe vorherrschen. Die Moral beschreibt dabei auch das Vorliegen von Wertungen einer Handlung. Die Grundlagen der Moral sind somit die Werte eines Individuums. Unmoralisch ist damit ein Begriff, der den Verstoß gegen die Moral und somit gegen die Werte einer Person umschreibt. Der Mensch selbst kann nicht ohne Folgen gegen seine Werte verstoßen. Unmoralisches Handeln hat deshalb auch immer Auswirkungen auf denjenigen, der gegen die Moral verstoßen hat. Hieraus entsteht dann das sogenannte „schlechte Gewissen“. Die Werte und somit auch die Moral unterliegen hierbei allerdings einem ständigen Wandel, der auch abhängig von der jeweiligen Generation ist.

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