Homöopathie für Hunde – Hämatome bis Husten

Ein Leitsatz der Homöopathie ist Gleiches mit Gleichem zu heilen. Um also festzustellen, welche Beschwerden und Krankheiten ein Arzneimittel hervorbringen und damit letzten Endes auch heilen kann, werden homöopathischen Arzneimittel zunächst an gesunden Menschen geprüft. Die Ergebnisse werden zusammen mit toxikologischen und klinischen Beobachtungen geordnet und veröffentlicht.

So entstehen die sogenannten Arzneimittelbilder. Sie sind eine ausführliche Beschreibung der Wirkung jedes einzelnen Arzneimittels. Da der vierbeinige Patient ja in der Regel nicht sprechen kann, ist es notwendig, dass sein Mensch die bei seinem Hund aufgetretenen Krankheitssymptome, sein Wesen und auch seine Charaktereigenschaften beschreiben kann.

Hämatome

Ein Hämatom wird als auch Bluterguss, blauer Fleck oder, wenn es am Auge liegt, Veilchen bezeichnet. Es entsteht, wenn sich Blut im Körpergewebe ansammelt. Ursache dafür ist eine Verletzung von Blutgefäßen, etwa durch einen Stoß. In vielen Fällen schwillt der betroffene Bereich an und schmerzt. Manchmal kann sich ein sogenanntes organisiertes Hämatom bilden, wenn es über einen längeren Zeitraum besteht. Dann bildet sich um den Blutergusseine eine bindegewebsartige Hülle. Das Abheilen unterstützt Hamamelis D3 oder D4. Hamamelis virginiana ist die Zaubernuss.

Heimweh

Leidet der Hund unter Heimweh kann eine Gabe Ignatia D30 alle 2 Stunden helfen. Die Ignatius-Bohne enthält das Nervengift Strychnin. Die Ignatia-Globuli sind bei stress-bedingten Erkrankungen geeignet.

Herz- Kreislauf-Probleme

Dazu gehört beispielsweise auch Herzschwäche. Diese tritt vor allem mit zunehmendem Alter auf. Das Herz pumpt nicht mehr ausreichend Blut in den Kreislauf. Somit wird der Körper des Hundes nicht mehr umfassend mit Sauerstoff versorgt. Er ist dadurch unter anderem weniger belastbar, atmet schneller, hustet häufiger und an den Beinen, im Bauch und der Lunge lagert sich Flüssigkeit, die sogenannten Ödeme, an. Entlastend, stärkend und anregend wirkt hier Crataegus D1. Hilfreich ist Crataegus, der Weissdorn, zur Unterstützung auch bei einer Herzmuskelentzündung.

Hitzschlag/Sonnenstich

Erleidet der Hund einen Sonnenstich, handelt es sich um eine Notfallsituation. Durch Erweiterung der Blutgefäße versucht der Körper sich abzukühlen. Das kann zu einem Hitzekollaps führen, auf den dann ohne Behandlung der Hitzschlag folgen kann. Das Bewusstsein des Hundes ist getrübt und es kann eine Bewusstlosigkeit eintreten. Der Hund muss schnellstens ins Kühle. Die Körpertemperatur kann auch durch kühles Trinkwasser gesenkt werden. Gut ist es, ihn systematisch von unten nach oben und von hinten nach vorne mit Wasser abzukühlen. Homöopathisch ist Aconitum D6 alle 10 Min. zur Unterstützung gut geeignet. Ist Schwindel mit im Spiel hilft Gelsemium D6.

Hornhautveränderung

Die häufigsten Hornhauterkrankungen sind Hornhautentzündungen und Hornhautverletzungen. In fortgeschrittenem Stadium erkennt man eine Hornhautveränderung durch die Eintrübung des Auges. Die Sehfähigkeit des Hundes ist durch diese Narben dann aber bereits deutlich eingeschränkt. Als Homöopathikum ist hier Mercurius sublimatus D6 zu empfehlen. Um eine Ausheilung zu erreichen ist Aurum D6 geeignet, zur Behandlung der Narben Conium D6.

Husten

Zunächst ist Husten auch beim Hund ein Reflex des Körpers, um die Atemwege von Schmutz, Fremdkörpern oder störenden Stoffen zu befreien. Es können aber auch Erkrankungen der Atemwege, des Herzens oder eine Tumorerkrankung dahinterstecken. Gut ist, wenn der Vierbeiner möglichst viel trinkt und sich tendenziell schont. Die Raumluft sollte eher feucht gehalten werden, zum Beispiel durch aufgehängte feuchte Tücher. Hat der Hund einen trockenen Reizhusten hilft Bryonia D4. Ist der Husten eher krampf- und anfallsartiger kann Drosera in der Potenzierung D3 gute Unterstützung bieten.

 

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