Homöopathie für Hunde – Mittel für weitere sieben Beschwerden werden vorgestellt

Linde und andere veröffentlichten 1997 den bislang umfassendsten Überblick über sämtliche klinischen Studien zur Homöopathie. Hierbei ergaben über 60 Prozent ein positives, etwa ein Drittel der Studien ein negatives Bild. Der Biochemiker Professor Harisch von der Tierärztlichen Hochschule Hannover konnte experimentell beweisen, dass potenzierte Verdünnungen eine andere Wirkung als herkömmliche Verdünnungen haben.

1.    Vergiftungen

Aufgrund der Vielfalt der Giftstoffe und deren Wirkung auf den Hund ist das Thema Vergiftungen ein sehr weites Feld. Es handelt sich um eine Notfallsituation. Symptome können sein: Unruhe, Erbrechen, Durchfall, unregelmäßiger Herzschlag, blasses Zahnfleisch, Krämpfe, Muskelzittern, Apathie, sinkende Körpertemperatur, Bewusstlosigkeit u. v. m. Wichtig ist, den Hund nicht künstlich zum Erbrechen zu bringen und beruhigend auf ihn einzuwirken. Die Atemwege müssen frei gehalten werden. Ein Arzt muss den Hund schnellstens untersuchen. Zu diesem Zweck ist es gut eine Probe vom Erbrochenen zu nehmen. Homöopathisch ist es sinnvoll dem Hund Nux vomica D6 zu verabreichen. Ist eine Fleischvergiftung die Ursache kann Arsenicum album D6 gegeben werden.

2.    Verstauchungen

Hat sich der geliebte Vierbeiner beispielsweise eine Pfote verstaucht, sind Arnica D3 und Rhus toxicodendron D8 in stündlichem Wechsel die Mittel der Wahl.

3.    Verstopfung

Leidet der Hund unter Verstopfung, kann Nux vomica D6 in leichten Fällen wahre Wunder wirken. Ist die Verstopfung allerdings chronisch, sollte auf längere Sicht die Ernährung umgestellt werden. In dem Fall ist Alumina D8 zur Unterstützung der Darmtätigkeit gut geeignet.

4.    Verletzungen

Hat der Vierbeiner Verletzungen, gilt dasselbe wie bei leichten Brandwunden. Homöopathisch kann Arnica D6 den Heilungsprozess erfolgreich fördern.

5.    Warzen

Warzen sind runde, blumenkohlartige und sich fest anfühlende Ausstülpungen der Haut. Auch Hunde können sich Warzen einfangen. Sie sind insoweit schwierig, als dass der Hund sie sich abbeißen oder aufkratzen kann und sie dann bluten und sich unter Umständen entzünden können. Als Heilmittel ist hier Thuja D30 oder alternativ Calcium carbonicum D200 geeignet.

6.    Wehenschwäche

Caulophyllum D6 und Secale cornutum D6 stündlich im Wechsel sind geeignet, wenn die trächtige Hündin an Wehenschwäche leidet. Man spricht von einer Wehenschwäche, wenn eine Hündin an die 20 Presswehen benötigt, um einen Welpen auszutreiben.

7.    Wundbehandlung

Verschiedene Heilmittel sind bei verschiedenen Arten der Wunden geeignet: Wenn es sich um Bisswunden handelt, ist Calendula D2 geeignet. Sind es Schnittwunden, kann man zu Arnica D6 greifen. Handelt es sich um Nervenverletzungen, ist Hypericum D3 das geeignete Mittel. Bei OP-Wunden kann Staphisagria D4 den Heilungsprozess gut unterstützen.

 

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