Pflanzliche Hilfsmittel für Katzen

Inzwischen ist die Forschung soweit, dass auch Katzen mit alternativen Heilmitteln behandelt werden können. Die Anwendung dieser Methode gestaltet sich jedoch nicht ganz so einfach wie beispielsweise bei Hunden, denn Katzen reagieren meist sehr empfindlich auf pflanzliche Mittel.

Es ist vor allem wichtig zu beachten, dass Katzen ganz anders als Menschen auf diese pflanzlichen Medikamente ansprechen. Was wirkungsvoll und heilend beim Menschen eingesetzt wird, das kann im schlimmsten Fall tödlich, oder zumindest gefährlich für die Katze sein. Deshalb sollte sich jeder Katzenhalter sehr genau mit dem Thema beschäftigen bevor Medikamente verabreicht werden. Außerdem sollte man Rat bei einem Tierheilpraktiker suchen. Auch viele Tierärzte arbeiten mittlerweile mit alternativen Heilmitteln und erkennen diese als ebenso effektiv, wie chemische Medikamente, an. Nicht selten wird neben der Behandlung mit regulären Medikamenten eine begleitende Therapie mit pflanzlichen Heilmitteln durchgeführt.

Was sich bei Katzen bewährt hat

Besonders hilfreich in vielen Situationen sind Bachblüten in Form von sogenannten „Rescue Remedy“ Notfalltropfen. Sie wirken gegen allerlei Zustände von Angst, Panik, Schock, Stress und Nervosität und sind somit stets ein guter Ersthelfer in Notfällen. Auch homöopathische Mittel haben sich bei Katzen bewährt, sollten jedoch immer von einem professionellen Homöopathen empfohlen und verschrieben werden, da dieser nicht nur das einzelne Symptom, sondern das Gesamtbild und die Psyche der Katze betrachtet. Des Weiteren wird bei Katzen die Verwendung von Löwenzahn gegen Verstopfung und Wasseransammlung im Körper und als Vitamin C Lieferant empfohlen.

Auch zur Entwurmung gibt es pflanzliche Mittel, die jedoch eher vorbeugend oder begleitend eingesetzt werden. Um sicher zu gehen, dass wirklich alle Würmer aus dem Körper der Katze entfernt sind, sollte man zu herkömmlichen Medikamenten greifen. Bärlapp hilft bei Erkrankungen des Verdauungstraktes und der Harnwege, während Mariendistel bei Leberbeschwerden verwendet wird. Die blutstillende Wirkung der Schafgarbe wird oft bei Verletzungen genutzt. Für kleinere Verletzungen, Wunden oder Schürfungen empfiehlt sich die Heilkraft der Arnica, die in Form von Salbe auf die betroffene Stelle aufgetragen werden kann. Während die Tollkirsche für Menschen hochgiftig ist, kann sie bei Katzen in wohlüberlegten, geringen und vom Tierarzt verordneten Dosierungen Rheuma, Lungenentzündung, Epilepsie oder Arthritis behandeln. Grundsätzlich gilt auch für Katzen: Pflanzliche Heilmittel können erstaunliche Erfolge verbuchen, wenn sie vom Fachmann verschrieben und dosiert werden.

 

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