Blutuntersuchung bei Tieren

Nicht nur beim Menschen, auch bei Tieren kann eine Blutuntersuchung Aufschluss über den Gesundheitszustand geben. Zudem werden Blutuntersuchungen zur Diagnosestellung und zur Überwachung einer Behandlung angewandt. Tiermediziner unterscheiden hierbei drei verschiedene Arten von Untersuchungen: den hämatologische, den klinisch-chemische und den hämostaseologische Test.

Wofür werden Blutuntersuchungen bei Tieren durchgeführt?

Eine Untersuchung des Bluts kann Hinweise auf verschiedene Erkrankungen geben. Vor allem bei unklaren Symptomen kann ein Bluttest eine Hilfestellung bei der Diagnosefindung darstellen. So gehen viele Erkrankungen, wie etwa Leber- oder Nierenerkrankungen, mit einer Veränderung der Blutwerte einher. Aber auch Entzündungen oder Krebserkrankungen können über die Blutuntersuchung eindeutig diagnostiziert werden.

Gerade bei älteren Tieren sollte daher regelmäßig eine Blutuntersuchung erfolgen, um nachzuprüfen, ob die Organe ihre Funktion noch erfüllen. Auf diese Weise können Leber- oder Nierenprobleme frühzeitig erkannt und mit einer Futterumstellung oder Medikamenten bekämpft werden. Über regelmäßige Blutuntersuchungen kann man in diesem Fall außerdem ablesen, ob die Behandlung wie gewünscht anschlägt und sich die Blutwerte durch die Medikation verbessern.

Wie wird Blut entnommen?

Die Blutabnahme beim Tier verläuft ähnlich wie beim Menschen. Für die Entnahme des Bluts muss der Tierarzt vorab die entsprechende Stelle rasieren. Im Anschluss wird das Blut in der Vene gestaut und mit der Nadel hineingestochen. Das entnommene Blut wird in einem Röhrchen aufgefangen. Bei Hunden und Katzen wird das Blut in der Regel an der Vorderpfote entnommen. Bei größeren Tieren, wie etwa Pferden, nutzt der Tierarzt für die Blutabnahme eine Vene am Hals.

Nach der Blutentnahme wird die Einstichstelle mit einem Verband versorgt. Auf diese Weise gelangen keine Bakterien in die Einstichstelle und das Blut tropft nicht weiter hinaus. Dieser Verband kann kurze Zeit nach der Entnahme jedoch wieder abgenommen werden.

Welche Risiken bestehen bei der Blutabnahme?

Eine Blutabnahme ist in der Regel vollkommen ungefährlich für das Tier. Jedoch können auch hierbei unerwartete Komplikationen auftreten, wenn das Tier bei der Abnahme zum Beispiel sehr unruhig ist. Viele Tiere lassen die Blutabnahme nur ungern über sich ergehen. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, muss das Tier bei der Abnahme gut fixiert werden. Außerdem muss die Einstichstelle vor der Blutabnahme desinfiziert werden, um eine Infektion mit Keimen zu verhindern. In seltenen Fällen kann es zudem vorkommen, dass die Tiere nach der Abnahme an Kreislaufbeschwerden leiden.

 

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