Das Vistano-Futter-ABC: U wie Unverträglichkeit

Das Vistano-Futter-ABC: U wie Unverträglichkeit

Hunde entwickeln Allergien und häufig wird vermutet, dass Konservierungsstoffe oder Weizen die Auslöser sind. Allergieexperte Volker Wienrich wurde von DOGS zu Symptomen, Ursachen und möglichen Therapien befragt.

Futter verursacht 23 Prozent der Allergien, doch woran kann man eine Allergie erkennen? Die Symptome sind sehr zahlreich, Magen-Darm-Probleme, Juckreiz, Haarausfall, entzündete Ohren und Pfoten oder gar Verhaltensauffälligkeiten.

Eine Futterunverträglichkeit wird häufig durch Proteine und nur selten durch Kohlenhydrate und Fette ausgelöst. Die meisten allergieauslösenden Proteine befinden sich in Getreidearten wie Weizen, Reis oder Mais, in Rindfleisch, Milch und Sojaprodukten. Konservierungsstoffe im Futter spielen heutzutage keine Rolle mehr.

Wie findet man die Allergieauslöser?

Eine Blutabnahme und ein serologischer Test beim Tierarzt ist eine Möglichkeit. Doch diese Untersuchungen sind nicht genau genug und können nur häufige Allergene im Blut aufspüren. Um die seltenen Allergene aufzuspüren, bedarf es einer aufwendigen Ausschlussdiät. Für 8 bis 12 Wochen sind alle Nährstoffe gestrichen, die der Hund zuvor immer bekam. Anschließend werden unterschiedliche Inhaltsstoffe zugefüttert, um das Allergen zu identifizieren.

Worauf muss man beim Kauf von Futtermitteln für Allergiker achten?

Es ist empfehlenswert, das Futter selbst zu kochen, da der Halter so genaustens alles protokollieren kann. Bei Fertigfutter ist es sehr wichtig, dass alle Inhaltsstoffe offen deklariert sind. Bei Futtermitteln vom Tierarzt werden die Proteine so zerkleinert, dass eine allergische Reaktion verhindert wird und andere Bestandteile entzündungshemmend wirken. Solche Produkte sollten aber ausschließlich in Absprache mit dem Veterinär verabreicht werden.

Hier sind ein paar Beispiele für medizinisches Futter: „Hill s Canine z/d Ultra Allergen-free“. Diese sind nur beim Tierarzt erhältlich. Ausgewählte Tierarztpraxen vertreiben auch die Produktlinie „ Sensitivity Control“ der Firma Royal Canin.

 

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