Schockzustand bei einem Vogel

Wer sich Tiere halten möchte, sollte sich auch auf Notfälle vorbereiten. Natürlich wünscht sich niemand, dass dem geliebten zwei- oder vierbeinigen Lebensgefährten etwas zustößt. Doch die Möglichkeit zu verdrängen, kann schlimme Konsequenzen haben. Es ist normal, einen Ersten Hilfe Kurs zu besuchen, um Menschen in Not helfen zu können. Ebenso normal sollte es sein, sich auf bestimmte Notfälle mit dem Haustier vorzubereiten. Wie sehen diese Maßnahmen bei einem Vogel aus?

Dazu gehört zunächst, einen solche Situation zweifelsfrei identifizieren zu können. Das ist nicht immer leicht. Vogelfreunde zum Beispiel sollten nicht nur wissen, dass die Tiere unter bestimmten Umständen in einen Schockzustand geraten können. Sie sollten auch in der Lage sein, dies im Ernstfall zu erkennen und angemessen zu reagieren. Wie auch beim Menschen, so stellt ein Schock bei einem Vogel eine Reaktion auf eine lebensgefährliche Situation dar.

Der Zustand selbst ist keine Krankheit. Er kann jedoch als Folge einer Erkrankung eintreten. Allerdings kommen psychische Ursachen genauso in Betracht. Starker und plötzlicher Stress kann einen Schock hervorrufen. Ebenso kann er in Folge von Erkrankungen, von Blut- und starkem Flüssigkeitsverlust eintreten. Außerdem können auch Umweltreize einen Schockzustand auslösen, z.B. zu große Hitze.

Anzeichen sind Teilnahmslosigkeit und Schläfrigkeit des Tieres, eine veränderte Atmung (Schnappatmung oder unregelmäßiges Atmen) und ein aufgeplustertes Gefieder. Treten solche Symptome auf, sollte man das Tier unverzüglich zum Tierarzt bringen. Ein schwerer Schock kann bei einem Vogel zu einem Kreislaufkollaps führen. Deshalb ist die Situation wirklich ernst zu nehmen. Es ist wichtig, das Tier unbedingt vor jeder zusätzlichen Belastung während der Überführung zum Arzt zu schützen.

Der Vogel sollte aus diesem Grund in einer abgedunkelten Box transportiert werden, so erschütterungsfrei wie möglich. Wichtig ist auch hier, auf eine angenehme, jedoch nicht zu hohe Temperatur zu achten. In einem solchen Notfall empfiehlt es sich auch, den Tierarzt im Voraus zu informieren. So ist er auf das Eintreffen des Patienten und auf dessen Zustand vorbereitet.

 

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