Unfälle im Alltag: Erste Hilfe Tipps für Hunde

Ebenso wie Menschen sind auch unsere Haustiere nicht vor Unfällen im Alltag oder im Straßenverkehr gefeit. Doch während Notarzt und Krankenwagen schnell an der Unfallstelle sind, ist der nächste Tierarzt oft weit entfernt. Was also tun, wenn der Hund beim Spielen und Toben verletzt wird?

In diesem Fall gilt es vor allem, selbst Ruhe zu bewahren und wenn nötig die Unfallstelle abzusichern. Der Hund befindet sich nach einem Unfall in einer ungewohnten Extremsituation und auch wenn er ansonsten aufs Wort folgt und artig ist, kann er sich in diesem Moment bedroht fühlen und selbst nach Herrchen und Frauchen schnappen oder davon laufen.

Bei der Annäherung unbedingt auf hektische Bewegungen verzichten, erst wenn man nah genug am Betroffenen ist, greift man am Besten blitzschnell zu. Dabei eine Decke oder Pullover vor sich zu halten schützt vor Bissattacken. Zum eigenen Schutz, aber auch zum Schutz des Hundes sollte dieser dann angeleint und gegebenenfalls ein Maulkorb oder eine Maulschlinge angelegt werden. Um zu gewährleisteten, dass er seine Zunge nicht verschlucken und dadurch ersticken kann, bringt man das Tier in eine stabile Seitenlage.

Der Mund ist nun die tiefste Stelle des Körpers, dadurch können auch Blut und Flüssigkeiten ablaufen. Wenn Atmung oder Herzschlag des Tieres aussetzen, sind sofort lebensrettende Maßnahmen einzuleiten. Um eine Herzdruckmassage durchzuführen, drückt man alle drei Sekunden kräftig mit beiden Händen auf den Brustkorb, um den Herzschlag zu normalisieren. Bei unregelmäßiger Atmung legt man am besten ein Taschentuch über die Schnauze des Tieres und pustet im Abstand von drei Sekunden in dessen Nasenlöcher.

Auch offene Wunden können zunächst selbst versorgt werden. Die Wundstelle am Besten mit Kochsalzlösung oder lauwarmem Wasser reinigen und dann desinfizieren, bevor der Verband angelegt wird. Falls nötig vorher das Fell trimmen, damit keine Haare in die Wunde eindringen können und das Ausmaß besser zu beurteilen ist. Bei Anzeichen auf einen Knochenbruch jede überflüssige Bewegung des Tieres vermeiden. Geeignet ist es den Hund auf einer kleinen Trage oder einer Decke zum Auto zu transportieren. Wer diese Ratschläge beachtet, hat seinem Liebsten im Ernstfall schon viel geholfen. Trotzdem ersetzt das nicht die Fahrt zum Tierarzt, der neben äußeren auch nach inneren Verletzungen suchen kann.

 

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