Zahnprobleme bei Hund und Katze erkennen

Wie auch wir Menschen können Haustiere unter schmerzhaften Zahnproblemen leiden. Allerdings ist es für den Tierhalter häufig nicht sofort ersichtlich, dass der kleine Liebling sein Futter verweigert, weil er Zahnschmerzen hat.

Nachfolgend zeigen wir, worauf Tierhalter achten sollten, um Zahnprobleme frühzeitig zu erkennen.

Zahnprobleme bei Hunden

Zahnstein, abgebrochene Zähne, Karies oder Paradontose – die Liste der Zahnerkrankungen beim Hund ist lang. Um einer Erkrankung der Zähne vorzubeugen, sollte der Zahnstein regelmäßig vom Tierarzt entfernt werden. Denn der Zahnstein ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern kann auch zum Verlust der Zähne und zu Entzündungen des Zahnfleisches führen. Nicht immer sind Zahnprobleme beim Hund durch die Verweigerung des Futters zu erkennen.

Häufig bemerken die Besitzer zwar, dass der Hund etwas schlapper ist, bringen dies aber nicht sofort mit den Zähnen in Verbindung, da der Vierbeiner ja noch frisst. Um zu prüfen, ob der Hund unter Zahnschmerzen leidet, kann man den Wassernapf mit eiskaltem Wasser füllen. Leidet der Hund unter schmerzempfindlichen Zähnen, wird er nicht wie sonst davon trinken. Zudem sollte man den Hund beobachten, ob er wie gewohnt kaut oder ob er zum Beispiel einen Knochen nur auf einer Seite kaut.

Zahnprobleme bei Katzen

Auch Katzen leiden häufig unter Zahnstein, Paradontose und Entzündungen, die durch Zahnbeläge hervorgerufen werden. Aus diesem Grund sollte auch bei Samtpfoten regelmäßig der Zahnstein entfernt werden. Ein weiteres Problem stellen jedoch auch die Felinen odontoklastischen resorptiven Läsionen (FORL) dar. Hierbei wird durch eine Fehlfunktion des Körpers die Zahnsubstanz aufgelöst und es entstehen Löcher.

Zudem werden die Zähne porös und brechen schließlich ab. Wenn die Katze, trotz Hunger, nur sehr langsam frisst oder die Nahrung nur auf einer Seite kaut, sollte man unbedingt die Zähne untersuchen lassen. Auch vermehrter Speichelfluss, häufiges Lecken über die Schnauze, das Schiefhalten des Kopfes und häufiges Kopfschütteln können auf Zahnschmerzen hinweisen.

 

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