Haustiere und Kinder: Miteinander fördert die Entwicklung

Haustiere und Kinder – Eine Paarung, die häufig vorkommt. Die meisten Kinder wünschen sich irgendwann ein Haustier. Dies wird auch aus pädagogischen Gesichtspunkten empfohlen, denn Haustiere bieten viele Vorteile für die Entwicklung der Sprösslinge. Vor allem die sozialen Komponenten dürfen dabei nicht unterschätzt werden, wie verschiedene Studien und auch Praxiserfahrungen belegen. Doch ein Tier anzuschaffen, reicht nicht aus. Vielmehr gilt es, verschiedene Aspekte zu berücksichtigen.Einer der größten Vorteile ist, dass Haustiere einen wichtigen Beitrag zur emotionalen Entwicklung darstellen.

Dies wird durch viele verschieden Studien belegt, die in der Vergangenheit durchgeführt wurden. Zugleich profitieren die Kinder auch späterhin vom Haustier, denn in der Regel sind sie psychisch stabiler, wie ebenfalls in den Studien belegt werden konnte. Und auch die Sozialkompetenzen werden auf diese Weise zuverlässig geschult, konnte doch in Studien bewiesen werden, dass die Kinder im späteren Leben wesentlich verantwortungsvoller, ordentlicher und zuverlässiger sind.

In diesem Zusammenhang ist allerdings wichtig, dass der Nachwuchs lernt, die Tiere selbst zu pflegen und sich selbst zu kümmern – natürlich immer durch das wache Auge der Eltern begleitet. Gerade in Bezug auf die Pflege tritt ein ganz besonderer Effekt ein – die Sprösslinge werden gebraucht, denn ohne sie kann der Gefährte kaum überleben. Das Selbstbewusstsein kann dadurch nachhaltig gefestigt werden. Da die pelzigen oder gefiederten Freunde auf den Nachwuchs reagieren, müssen sich die Kinder auf das Haustier einstellen. Der Effekt ist, dass die Kinder Einfühlungsvermögen entwickeln, ohne das eine gute Pflege des Gefährten kaum möglich ist. Die Rückmeldung erfolgt sogar sehr direkt. Wurde ein unerwünschtes Verhalten gezeigt, dann kann das Tier dies direkt zeigen und das Wechselspiel von Ursache und Wirkung ist unmittelbar erkenntlich und führt dann wieder zu einer Reaktion des Kindes.

Und schließlich ist es auch die Frustrationstoleranz, die beim Kind gesteigert wird. Schließlich machen Haustiere nicht immer das, was die Kinder gerade wollen. Dies gilt für Hunde in gleicher Weise wie für Meerschweinchen, Hasen oder andere Tierarten. Doch nicht nur die Entwicklung des Kindes bezüglich seiner psychischen Eigenschaften steht im Vordergrund. Auch die körperliche Gesundheit profitiert von den Haustieren. Schließlich konnte in Studien bestätigt werden, dass das Immunsystem durch die Tiere gestärkt wird. Das bedeutet, dass die Kinder mit zunehmender Dauer der Tierhaltung weniger anfällig für Infekte werden und daher weniger oft erkranken. Je nach Wesen des Tieres ist zugleich der Effekt zu bemerken, dass Stress auf diese Weise effizient bekämpft werden kann. Gerade wenn ein Kind viel Stress hat, kann ein Haustier ideal sein, um den Pegel zu dämpfen und damit die psychische Gesundheit des Kindes zu fördern.

Was berücksichtigt werden sollte

Ein Haustier ist daher für die Entwicklung des Kindes durchaus empfehlenswert. Bleibt allerdings die Frage, welches Tier als Haustier geeignet ist. Grundsätzlich eignet sich jede Tierart, die nicht nachtaktiv ist und die auch mit dem teils hektischen Alltag eines Kindes zurechtkommt. Die restlichen Punkte richten sich nach den gängigen Regeln der Auswahl: Platzangebot, finanzielle Möglichkeiten und die Regelungen des Mietvertrags stehen dabei im Mittelpunkt der Überlegungen. Der Umgang mit dem Tier selbst muss zunächst geübt werden. Bereits ab dem vierten bis fünften Lebensjahr können Kinder lernen, mit dem Genossen umzugehen. Hierbei muss der Aufbau der Pflege allerdings in kleinen Schritten erfolgen. Die Fütterung oder das Bürsten können hier gute Anfänge sein, um mit dem Tier Umgang zu haben. Welche Schritte wie schnell ausgeführt werden, ist immer davon abhängig, wie das Kind sich entwickelt und wie zuverlässig es die Aufgaben ausführt. Allgemeine Regeln existieren daher bis dato nicht.

 

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