Hunde bleiben Hunde

Der Hund ist, so sagt man, der beste Freund des Menschen. Und wie jeder Hundebesitzer weiß, können die geliebten Vierbeiner dem Menschen viel Freude und Spaß geben und wunderbare Gefährten sein – wenn man sie richtig behandelt. Eine der Voraussetzungen dafür ist das Bewusstsein, dass Hunde trotz aller emotionalen Nähe immer Hunde bleiben und als solche behandelt werden müssen.

Das bedeutet u.a., dass sie als Rudeltiere eine klare Hierarchie benötigen. Sie wollen wissen, wo sie in der Rangordnung stehen und sich darauf verlassen können. Also ist von den Besitzern konsequentes Verhalten gefordert. Dieser Gedanke mag an die Erziehung von Kindern erinnern. Doch im Gegensatz zu einem Kind ist ein Hund nicht in der Lage, das Prinzip einer Ausnahme zu verstehen. Des Weiteren besitzen Hunde kein dem Menschen vergleichbares Bewusstsein über ihre Handlungen. Deshalb können die Reaktion eines Menschen auch nur ihrem Verhalten zugeordnet werden, wenn diese unmittelbar erfolgt. Diese Voraussetzung sollte bei der Hundeerziehung immer beachtet werden: Der Hund tut etwas und diese Handlung führt zu einer direkten Konsequenz!

Am schnellsten lernen Hunde, wenn ihr positives Verhalten belohnt wird. Das kann sich in reiner Zuwendung (Streicheln, Kraulen), durch ein vom Hund besonders geliebtes Spiel oder die Gabe einer bestimmten, für solche Zwecke reservierten und vom Hund besonders geschätzten Speise (z.B. Hundekuchen) ausdrücken. Es motiviert das Tier, das positiv sanktionierte Verhalten zu wiederholen. Die Belohnung wird vom Hund erwartet und sollte ihm auch zugestanden werden.

Nach gleicher Manier funktioniert es, dem Tier ein unerwünschtes Verhalten abzugewöhnen. Sobald er das Verhalten zeigt, erfolgt eine negative Reaktion. Dazu reicht bereits ein schärferer Ton in Verbindung mit einem bestimmten Kommando. Auch hier ist es wichtig, für das Tier den unmittelbaren Bezug zwischen seiner Handlung und der strafenden Reaktion herzustellen. Wer sich entsprechend für das Tier nachvollziehbar verhält, wird sich selbst und dem Hund das (Zusammen-)Leben dadurch erleichtern.

 

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