Was bedeutet es wenn Hunde bellen?

Wenn Hunde bellen, bedeutet es für den Hund viel mehr als lediglich die Lautäußerung, die beim Menschenohr ankommt. Gehört dieses Ohr allerdings einem geschulten Menschen, der Hundegebell deuten und verstehen kann, stellt sich heraus, dass sich Hunde damit ziemlich gut ausdrücken können.

Ein Hund bellt vor Freude oder weil er eine Aufforderung zum Spielen abgeben möchte. Mit einem „Wuff“ macht er seinen Herrn auf etwas aufmerksam oder er möchte Herrchen und Frauchen daran erinnern, dass es Essenszeit wäre oder Gassi angesagt ist. Die Bandbreite seiner Fähigkeiten, sich mitteilen zu können, ist ziemlich groß. Ein Hund bellt nicht einfach irgendwie, sondern es kommt auf die Tonlage und auf die Art des Bellens an. Je nachdem, was er „sagen“, sprich bellen möchte, kann das jeder Hund von hoch bis tief, lang oder kurz, japsend oder knurrend tun.

Wenn ein Hund drohen möchte, knurrt er langanhaltend und tief. Wer sich als Mensch nun an das Sprichwort hält, welches meint, dass bellende Hunde nicht beißen, könnte eines Besseren belehrt werden. Eindeutiger ist ein helles, kurzes Bellen zu verstehen, das eventuell kurzatmig klingt, denn dann will der Hund spielen – oder er hat Angst.

Geht ein hohes Bellen in Jaulen über, kann es sein, dass der Hund Schmerzen hat, wobei geschulte Menschenohren unterscheiden können, ob es sich um einen Hörschmerz bei bestimmten Frequenzen handelt, oder ob der Vierbeiner Kummer hat, weil er z.B. von seiner Familie getrennt wurde – auch wenn es sich nur um wenige Momente vor dem Supermarkt handelt. Manche Hunde werden zu Unrecht als Kläffer bezeichnet, wenn sie unentwegt und ohne ersichtlichen Grund bellen und damit die Umgebung terrorisieren.

Solche Hunde bräuchten dringend einen Hundeversteher an ihrer Seite, der ihre nervenden Bellattacken deuten kann. Vermutlich würde dabei herauskommen, dass sich das Tier unterfordert und dadurch gelangweilt fühlt oder dass es sich durch falsche Haltung bedingt, in seinem häuslichen Umfeld nicht wohl fühlt. Also bitte bei einem Dauerkläffer nicht nur den Hund schimpfen, sondern die gesamten Bedingungen auf den Prüfstand stellen.

 

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