Wie ziehe ich meinen Hund auf?

Jeder, der mit dem Gedanken spielt, sich einen Hund anzuschaffen, sollte sich im Voraus sehr genau damit beschäftigen, welche Aufgaben und Pflichten damit auf ihn zukommen. Denn es ist nicht damit getan, dem Hund zweimal täglich etwas zu essen vor die Nase zu setzen und 20 Minuten spazieren zu gehen. Neben der Urlaubsplanung muss das Tier auch in den Alltag integriert werden.

Ausstattung und Zubehör sollten genauso überdacht werden, wie mögliche Krankheiten und Tierarztbesuche. Im Laufe eines Hundelebens haben die Besitzer viel Freude und gleichzeitig viel Verantwortung, denn der Hund ist ein Lebewesen und braucht viel Aufmerksamkeit und Liebe. Die Zeit der Beschäftigung und der Fürsorge hängt natürlich von unterschiedlichen Faktoren, wie Rasse, Größe oder Alter, ab. Besonders in jungen Jahren brauchen die Tiere viel Zeit, Geduld und eine artgerechte Erziehung.

Die Aufzucht eines Hundes ist gar nicht so einfach, wie man auf den ersten Blick vermuten mag, aber akzeptiert er den Menschen erst einmal als Respektsperson, dann ist er ein Leben lang treuer Begleiter und folgt auf Schritt und Tritt.

Aufzucht eines Welpen – die goldene Regel

Wer genug Zeit hat, der sollte möglichst immer dazu tendieren, sich einen Welpen anzuschaffen. Denn ein Hund, der von klein auf in derselben Familie wohnt, der wird zum richtigen Familienmitglied und fühlt sich pudelwohl. Das soll nicht heißen, dass ältere Hunde oder Hunde aus dem Tierheim weniger verdient haben, ein schönes Zuhause zu bekommen, aber wenn man die Zeit für einen Welpen hat, dann sollte man diese Möglichkeit auch nutzen. Die Aufzucht eines Welpen ist selbstverständlich sehr zeitintensiv, aber es lohnt sich, sich die Zeit zu nehmen. Grundsätzlich gibt es bei der Erziehung eines jungen Hundes nur eine einzige Regel, die es zu beachten gilt: Konsequenz und Lob. Wer diese goldene Regel befolgt, der wird schon schnell große Erfolge bemerken.

Und das Beste ist: Es spielt dabei keine Rolle, worum es geht! Ob der Hund stubenrein werden soll, „Sitz“ und „Platz“ machen soll, er darauf trainiert werden soll, auf seinen Namen zu hören oder beim Gehen an der Leine nicht zu ziehen. Für all diese Sachen, gibt es unterschiedliche Tipps und Tricks, wie man sie durchführt und was am schnellsten gelingt. Doch egal für welche Technik man sich entscheidet, sollte man dabei immer konsequent sein und nicht locker lassen, bis das gewünschte Ziel erreicht ist. Hat das Tier nur ein einziges Mal spitz gekriegt, dass er auf die eine oder andere Weise um seine Trainingseinheit herumkommt, wird er es immer wieder probieren. Wer möchte, kann begleitend in eine Hundeschule gehe

Tiere brauchen die Strenge, um den Menschen als Ranghöheren zu akzeptieren und hat er dies einmal verinnerlicht, ist der Rest ein Kinderspiel und er wird immer wissen, wo seine Grenzen sind. Neben der Konsequenz ist Lob das Allerwichtigste. Durch Lob versteht der Hund, dass er etwas richtig gemacht hat. Und Lob muss nicht immer gleichbedeutend mit Leckerlis sein, sondern kann auch mal eine Streicheleinheit sein. Zudem bietet Routine ebenfalls eine Möglichkeit dem Hund Sicherheit zu verschaffen. Somit verhelfen die Einrichtung eines festen Plätzchens und geregelte Essenszeiten dem Hund zu einem wohligen Gefühl

Integration in die Familie

Dass der Hund den Menschen als Ranghöheren ansieht und als Chef akzeptiert bedeutet gleichzeitig, dass er nun Teil des Rudels, also der Familie ist. Der Anführer des Rudels sorgt dafür, dass es immer etwas zu essen gibt und, dass das Rudel in Sicherheit ist; darauf verlässt sich das Tier nun. Der Hund ist treuer Begleiter, aber darf deshalb nicht einfach vernachlässigt werden, sondern muss in das Familienleben mit einbezogen werden. Ob der Sonntagsspaziergang, der Urlaub oder das Spiel im Garten, der Hund sollte möglichst oft am Familienleben teilhaben. Selbstverständlich nehmen es die meisten Hunde nicht übel, werden sie mal ein oder zwei Stunden allein Zuhause gelassen, aber dennoch fühlen sie sich etwas verlassen und es sollte nicht zur Gewohnheit werden. Bezüglich der Integration in die Familie sei jedoch noch gesagt, dass ein Hund immer noch ein Tier ist und kein Mensch. Bei aller Liebe und Fürsorge sollte man nicht versuchen, den Hund wie einen Menschen zu behandeln; das Essen am Tisch und das Schlafen im Bett sollten also tabu sein. Außerdem sollten die Vierbeiner regelmäßig Kontakt mit Artgenossen haben, um den Umgang mit ihnen nicht zu verlernen.

 

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