Ausgewogen & individuell- Der Speiseplan für Katzen

Katzen sind eindeutig Tiere mit Persönlichkeit. Das zeigt sich durchaus auch in ihren Geschmäckern bzgl. des Fressens. Nicht jede Katze macht es damit Herrchen oder Frauchen leicht, sie gesund zu ernähren. Und wenn eine Katze etwas nicht mag oder aber sich in den Kopf gesetzt hat, eine Vorliebe für eine ganz bestimmte Nahrung zu entwickeln, dann lässt sie sich nur schwer von etwas anderem überzeugen und somit richtet sich der Speiseplan nicht selten nach den Vorlieben der eigenwilligen Katzen.

Es gibt sogar Härtefälle, die komplett das Fressen einstellen, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen, sagt Susanne Zeier, Katzenexpertin bei Vistano.

Wichtig ist grundsätzlich darauf zu achten, dass der Katze die Möglichkeit geboten wird, über das Futter und genügend Tränkplätze ausreichend Wasser aufzunehmen.
Denn Katzen trinken nicht viel, haben aber, wenn sie ausgewachsen sind, einen täglichen Bedarf von ca. 50 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Reines Trockenfutter ist daher für sie keine artgerechte Nahrung. Es hat lediglich eine Feuchtigkeit von ca. 9 Prozent im Gegensatz zum Nassfutter mit ca. 80 Prozent.

Das Tier müsste also bei Trockenfütterung die vierfache Menge trinken, um seinen Wasserhaushalt aufrecht erhalten zu können. Wer nun allerdings seine Katze dabei beobachtet, wie sie ungewöhnlich viel trinkt, sollte darüber nicht frohlocken, sondern sich um die Gesundheit des Tieres Gedanken machen und es am besten schnellstens von einem Tierarzt untersuchen lassen.

Denn meist ist dies ein Symptom für eine organische Krankheit. Futterbestandteile, die Flüssigkeit enthalten, sind z.B. im Muskelfleisch oder in Nebenerzeugnissen wie Herz oder Leber, enthalten. Sie versorgen die Katze außerdem mit Taurin, einer Aminosäure, die der Organismus der Katze für Augen, Nerven- und Herzfunktion sowie das Fell benötigt, jedoch – anders als der von Menschen oder Hunden – nicht selbst produzieren kann.

Zur Not kann Taurin als Ergänzung unter die Nahrung gemischt werden. Dabei ist jedoch darauf zu achten, es gut mit Wasser anzurühren. Doch auch hier gilt: allzu viel ist ungesund, auch wenn das Taurin in natürlicher Rohfleisch-Form verfüttert wird. Denn zu viel Vitamine, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Spurenelemente können den Tieren schaden und z.B. zu Lähmungserscheinungen, Skelettmissbildungen, Blasen- und Nierensteine, Diabetes etc. führen.

Die beste Kost für Katzen ist also allemal eine ausgewogene Ernährung. So ausgewogen wie das, was ihnen ihre natürlichen Beutetiere in der freien Wildbahn bieten. Freilaufende Katzen werden auch immer selbst Erjagtes bevorzugen. Übrigens: Markenfutter ist oft zwar das Teuerste, jedoch nicht unbedingt immer das Beste, was man seinem Stubentiger bieten kann.

 

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