Das Vistano-Futter-ABC: K wie Körnerfresser

Wenn es um Körner geht teilen sich die Meinungen hinsichtlich des Hundefutters: Die einen meinen, Körner wären nichts für Hunde, schließlich sind das keine Vögel. Auf der anderen Seite ist Weizen, Kartoffel und Hafer ein besonders günstiger Energieträger. Im Futter ist Getreide deshalb umstritten, wenngleich es ein häufiger Bestandteil ist.

Natalie Dillitzer, Ernährungsberaterin, ist der Meinung, Hunde bräuchten kein Getreide. Man könne Hunde bei bedarfsgerechter Fütterung mit Rohfleisch auch auf anderem Wege vollwertig ernähren. Im Hundemagen gibt es aber tatsächlich Enzyme, welche die Kohlenhydrate im Getreide aufschließen können. Halter sehen eher ein Problem darin, wie viel Getreide sich im Futter befindet. So beträgt der Anteil bei manchem Futter über 50 . Diese Menge ist laut Dr. Wienrich aber völlig unschädlich. Der Hund könne das verarbeiten. Viel wichtiger sei, ob die Proteine im Futter Bindegewebsresten oder hochwertigem Muskelfleisch entspringen. Wenn die Proteinquelle hinsichtlich ihrer Qualität hochwertig ist, geht das Getreide als Energieträger völlig in Ordnung.

Schlechtes Hundefutter ist ungesund – so lässt es sich erkennen

Für Hunde sind Futterangebote ohne Getreide momentan im Trend. Es ist allerdings nicht artgerecht, einen Hund ausschließlich mit Fleisch zu ernähren und kann sogar zu Mangelerscheinungen führen. Deshalb ist es entscheidend, auf eine ausgewogene Zusammensetzung des Hundefutters zu achten. Wenn der Kohlenhydratanteil des Hundefutters bei über 60 liegt, ist das als ungesund zu betrachten. Die tägliche Dosis Getreide würde aber von keinem Hersteller derart erhöht werden, als dass die Tiere das nicht mehr vertragen. Wenn sich Hundebesitzer selbst überzeugen wollen, sollten Sie die verschiedenen Mengen der jeweiligen Futterdosen vergleichen. Hier reicht ein Blick auf die Inhaltsstoffe: Ein hoher Eiweißanteil spricht für viel Fleisch im Hundefutter. Dagegen enthält trockenes Futter meist knapp 30 Eiweiß, während sich im Dosenfutter 45 Eiweiß befinden. Wenn auf dem Etikett viele Kohlenhydrate verzeichnet sind, handelt es sich dabei meistens um Kartoffeln oder Getreide.

 

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