Die außergewöhnlichsten Haustiere – Schaben

Bei dem Gedanken an große Insekten kommen sicher auch bei Dir Horrorvorstellungen hoch. Schaben gelten nicht unbedingt als Tiere, mit denen man sich freiwillig umgeben würde. Dennoch gibt es Menschen, die Schaben nicht nur mögen, sondern mit ihnen auch noch ihren Lebensunterhalt verdienen. Eine Frau aus dem pfälzischen Fischbach züchtet die kleinen Krabbler und versendet sie als Lebendfutter an ihre Kunden.

Welche Schaben gibt es eigentlich?

Die wenigsten wissen, dass es verschiedene Arten von Schaben gibt. Hinter dem Scharren, Knistern und Krabbeln verbergen sich ganz unterschiedliche Schabenarten, wie etwa:

  • Die Madagaskar-Fauchschabe
  • Schokoschaben
  • Grüne Bananenschaben
  • Argentinische Waldschaben

Zwar sehen sie auf den ersten Blick alle sehr ähnlich aus, bei genauerem Hinsehen, kann man die verschiedenen Arten jedoch gut unterscheiden. Besonders auffällig ist die Madagaskar-Fauchschabe. Wie der Name schon sagt, produziert diese ein fauchendes Geräusch. Sie wird fingerlang und hat wie alle Schaben einen mahagoni- und ebenholzfarbenen Panzer. Sie wirken wie glatt poliert und bewegen sich eher bedächtig. Schaben verlangen eine Temperatur von 30 Grad und könnten daher in der freien Natur bei uns nicht überleben.

Wozu dienen die Schaben?

Schaben werden in erster Linie als Lebendfutter für Reptilien gezüchtet. Die Tiere sind Allesfresser und daher lassen sie sich problemlos ernähren. Die Kost sollte eiweißreich sein, denn dieses Eiweiß lagern die Schaben in ihrem Körper ein. Die Züchterin verschickt die Schaben lebend an Großhändler oder Kunden, die ihre Reptilien damit füttern. Sie entwickelte dafür sogar eine eigene Futtermischung aus Getreide, Hundefutter und Kräutern. Darüberhinaus freuen sich die Schaben auch über frisches Obst.

Für Reptilienfreunde hat das viele Vorteile, denn manche Tierarten lassen sich nur auf diese Weise ernähren. Schaben sind Allesfresser, eine eiweißreiche Ernährung kommt so den damit ernährten Repitilien zugute. Allerdings eignet sich nicht jede Schabe als Nahrung: Manche Schaben haben Dornen oder Stacheln, es wäre also sinnvoll, sich vorab über ihre Eignung zu informieren.

 

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