Vogelfutter selber machen

Die Industrie für Tierfutter ist groß und für fast jedes Tier und fast jeden Spezialwunsch des tierischen Begleiters gibt es eine eigene Produktreihe. Im Winter ist es jedoch auch schön ein paar Vögel in durch selbst gemachte Futterbälle in den Garten zu locken. Hier kann das Zusatzfutter auch künstlerische Aufgabe sein und den Garten mit verschönern. Aber auch nicht zu letzt im Zuge der vielen Lebensmittelskandale und dem schwindenden Vertrauen in die großen Konzerne wollen immer mehr Tierhalter die Nahrung selber herstellen. Gerade bei Vögeln ist dies im Grunde unkompliziert und braucht nur etwas Wissen über die Bedürfnisse der Tierart – und gute Rezepte.

Worauf zu achten ist

Wenn Sie das Futter für einen Garten voller Vögel herstellen wollen, dann können Sie durch die Art des Futters genau die Art von Vogel anlocken, die sie gerne um sich hätten. Auch hilft es dabei, keinen Streit zwischen den gefiederten Freunden zu säen, da jeder seiner evolutionär entstandenen Nische entsprechend nur sein Futter bevorzugen wird. Hierbei ist zwischen Weich-, Fest- und Fettfutter zu unterscheiden. Früchte, verarbeitetes Getreide oder getrocknetes Obst gehören sind Weichfutter und ziehen Rotkehlchen und Drosseln an. Finken, Meisen, Sperlinge und natürlich die Kornbeißer sind eher für die harten Sachen wie Körnergemische zu haben. Spechte dagegen freuen sich zum Beispiel über Fettfutter. Hierbei ist aber zu beachten, dass auf keinen Fall vergorenes oder bereits schlechtes Material für das Futter verwendet werden sollte. Auch sollte die Nahrung so artgerecht wie möglich sein, um eine Umgewöhnung und eine schädliche Abhängigkeit vom Menschen zu verhindern. Des Weiteren sollten auf bestimmte Samen wie Ambrosia verzichtet werden, da diese nahezu zu einer Plage werden und viele Menschen allergisch reagieren lassen.

Gute Rezepte

Werden diese Punkte beachtet, kann es für die ganze Familie eine Bereicherung sein, das Futter herzustellen und den Kindern am Fenster dann die Arten bestimmen zu lassen. So entwickelt sich bei den Kindern leicht eine Naturverbundenheit, die in unserer medien-überlagerten Welt inzwischen schwierig herzustellen ist. Der spaßige Teil ist das Erstellen des Futters. Hier kann man kreativ werden und die kleinen sich bei der Zusammenstellung austoben. Grundlegend ist, dass die Futterbestandteile ja irgendwie zusammengehalten werden müssen. Dafür kann Rindertalg, Weizenkleie,  oder Pflanzenfett wie zum Beispiel Kokosfett verwendet werden. In das durch Erhitzen verflüssigte Fett werden dann die Bestandteile gegeben und das ganze durch das Abkühlen zu einer festen Masse, die sich an das Vogelhäuschen hängen lässt. Während es erhärtet lässt sich die Paste nun in verschiedene Formen bringen. Hierfür können Ausstechformen, aber auch Ton-Blumenwasen oder – etwas ausgefallener – Kokosnüsse verwendet werden.

 

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