Welches Hundefutter ist das Richtige?

Hundefutter – worauf beim Kauf zu achten ist

Nicht nur der Mensch muss sich gut ernähren. Auch unser liebstes Haustier braucht ein gutes und ausgewogenes Hundefutter, um dauerhaft agil und gesund sein zu können. Grundsätzlich kann jedes Alleinfuttermittel verwendet werden. Dennoch: Auf einige Kleinigkeiten muss geachtet werden, damit es sich um eine ideale Zusammenstellung handelt. Eine Kenntnis über die Zusammensetzung ist daher unausweichlich, denn nur dadurch kann ein Futter wirklich anhand seiner Qualität beurteilt werden.

Von den Eigenschaften des Nassfutters

Gerade bei Nassfutter ergibt sich immer wieder das Problem, dass viele pflanzliche Inhaltsstoffe vorhanden sind. Mineralien, Proteine und Co. ergänzen das Fleisch, das den größten Anteil am Nahrungsmittel darstellt. Die Zusammensetzung bildet allerdings ebenfalls das Problem dieser Ernährung. In der Regel ist ein sehr hoher Eiweißgehalt vorhanden. Diese Eiweiße sind allerdings nicht hochwertig und können vom Hund somit nur schwer verarbeitet werden. Nur zu rund neun Prozent sollte Eiweiß enthalten sein. Damit dieses gut verdaut werden kann, muss es sich um hochwertige Proteine handeln. Billigfutter hat hier häufig den Nachteil, dass der Gehalt wesentlich höher ist.

Der Hundekörper kann die Stoffe nur schlecht verarbeiten und wird dadurch kurzzeitig überlastet. Zudem läuft die Verdauung auf Hochtouren. Die Folge davon sind Blähungen, die für das Tier schmerzhaft werden können. Gerade große Rassen können dadurch Blähungen und im schlimmsten Fall Koliken entwickeln. Häufig wird auch die Magendrehung mit dem Problem in Verbindung gebracht, wobei es hierfür bisher keine bestätigende medizinische Studie gibt. Blähungen sind im Übrigen ein Anzeichen dafür, dass die Zusammensetzung nicht ideal gestaltet ist. Bei hochwertigem Futter ist immer wieder festzustellen, dass die Darmgase und damit auch die Geruchsbelästigung deutlich geringer sind.

Trockenfutter – Konzentrierte Nahrungslieferanten

Trockenfutter ist ein Sammelbegriff für viele verschiedene Futtermittel, die nur eine Gemeinsamkeit haben: Ihnen wurde ein großer Teil des Wassers entzogen. Daher kann es sich bei dem Futter um Getreideflocken oder auch um getrocknete Fleischzubereitungen handeln. Häufig sind auch Mischungen aus bei den Komponenten vertreten, die dann ebenfalls als Alleinfutter verwendet werden können. Die weit häufigere Variante sind allerdings Trockenfuttermittel, die dem Nassfutter beigemischt werden. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass der Eiweißanteil durch den Zusatz nicht noch weiter, als unbedingt notwendig, steigt. Die Berechnung erfolgt durch den Anteil des Nassfutters in der Kombination mit dem Anteil des Trockenfutters. Liegt der Eiweißgehalt bei der Mischung der beiden Hundefutter bei ungefähr neun Prozent, dann handelt es sich um eine gute Zusammensetzung. Eine weitere Form des Trockenfutters muss mit Wasser angerührt werden. Das Futter absorbiert die Feuchtigkeit. Im getrockneten Zustand sollte das Futter nicht verzehrt werden. Es quillt im Magen auf, so dass der Hund sich danach vollkommen „überfressen“ fühlen kann. Daher muss die Anleitung gut studiert werden. Nur wenn die Zubereitung nach Vorschrift erfolgt, wird der Hund nicht überfüttert. Alle Varianten haben in der Regel eine gute Zusammensetzung. Das Problem sind allerdings die Vitamine. Sobald die Packung geöffnet wurde, verfallen diese. Dieser Umstand begrenzt die Haltbarkeit, so dass das Hundefutter nach dem angegebenen Haltbarkeitsdatum nicht mehr verwendet werden sollte.

Fachausdrücke auf der Verpackung

Um die Zusammensetzung verstehen zu können, müssen die Fachausdrücke bekannt sein. Die Proteine werden im Hundefutter unter dem Begriff Rohprotein geführt. Rohfett bezeichnet schließlich den Fettgehalt im Futter, der möglichst niedrig sein sollte. Dennoch: Je nach Rasse wird ein ausreichender Fettanteil benötigt, damit die fettlöslichen Vitamine überhaupt aufgenommen werden können. Sind diese Begriffe noch gut ableitbar, so ist der Begriff Rohasche nicht mehr unbedingt verständlich. Hierunter wird der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen verstanden, der im Futter enthalten ist. Welche Stoffe dies genau sind, wird allerdings nicht erfasst. Häufig werden diese aber in einer gesonderten Liste aufgeführt. Der Begriff Rohfaser ist ebenfalls wichtig. Sein Anteil sollte nicht zu hoch sein. Es handelt sich dabei um unverdauliche und pflanzliche Bestandteile, die in der menschlichen Ernährung als Ballaststoffe bezeichnet werden. Sie regen die Darmtätigkeit an und haben daher einen gesundheitlichen Vorteil. Eine zu hohe Dosierung ist allerdings nicht gesund und fördert vor allem die Darmgase. Daher sollte ein niedriger Gesamtanteil vorliegen.

Energieverbrauch und Energiegehalt

Hochwertige Futtermittel verfügen über weitgehend gute Eigenschaften. Daher ist bei diesen Futtermitteln vor allem auf den Energiegehalt zu achten. Trockenfutter hat einen fünfmal höheren Energiegehalt als Nassfutter. Wie hoch der Energiebedarf des eigenen Hundes ist, hängt von vielen Faktoren ab. Neben der Größe spielt auch die Rasse sowie die Aktivität und das Alter eine entscheidende Rolle. Diese Faktoren erfordern die Beschäftigung mit dem Hund. Grundsätzlich verbrauchen junge Hunde ein wenig mehr Energie und damit mehr Futter als Senioren.

 

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