Tierheilkunde Pflegetipps

Falsche Haltungsbedingungen führen zu Übergewicht bei Pferden

Auch Pferde kämpfen aufgrund falscher Ernährung und Bewegungsmangel mit Übergewicht. Viele Pferde werden vor allem im Winter zu reichhaltig gefüttert. Die Pferde waren ursprünglich Steppenbewohner, die sich nur von den angebotenen Pflanzen und Gräsern ernährten. Sie waren in ständiger Bewegung. Damit bestand ein natürliches Gleichgewicht zwischen Nahrungsaufnahme und Energieverbrauch. Heute kommen zum Übergewicht noch Zivilisationskrankheiten wie Koliken oder Hufrehe.

Wer Ernährung und Energiebedarf beachtet, schützt das Pferd vor Übergewicht

Der Energiebedarf der Pferde hängt vom Gewicht und von der Bewegung ab. Vor allem Ballaststoffe sind für Pferde wichtig, enthalten in Heu und Stroh. Auch Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind wichtig. Kraftfutter wie Hafer sollten aber nur gegeben werden, wenn auch ausreichend Bewegung vorhanden sind. Abwechslung bringen Möhren und Äpfel in Maßen. Im Frühjahr dürfen Pferde nicht zu schnell zu viel Grünfutter fressen. Auch ausreichend frisches Wasser ist für die Pferde wichtig.

Viel Bewegung für Pferde

Pferde benötigen viel Bewegung. In freier Natur können Pferde etwa 10 bis 17 Kilometer zurücklegen. Eine nicht artgerechte Haltung führt zu Erkrankungen wie Haltungsschäden, Stoffwechselstörungen, Probleme der Atemwege und Schäden im Bewegungsapparat. Auch Bei Pferden führen daher eine falsche Ernährung und fehlende Bewegung zu Übergewicht und Folgeerscheinungen wie Herz-Kreislauf-Probleme oder Diabetes. Mit einer ausgewogenen Ernährung können Pferdebesitzer dies vermeiden.  So sollten Pferde etwa nicht nur in der engen Box stehen, da sonst Gelenkschäden die Folge sind.

Vor der Anschaffung

Vor der Anschaffung sollten sich Pferdefreunde genau über eine gesunde Ernährung und die optimale Haltung der Vierbeiner informieren. So benötigen Pferde etwa ausreichend und regelmäßig Bewegung. Außerdem sollten die Pferde angemessen untergebracht sein, also Möglichkeiten zum Auslauf auf großen Weiden und geräumige Boxen mit Paddock. Heu-Netze verhindern, dass Pferde zu schnell zu viel Futter zu sich nehmen. Außerdem sollten Pferde nicht an häufige Leckerli gewöhnt werden. Bei Pferden ist eine gesunde Ernährung auch eine Frage des richtigen Maßes.

 

Urlaub mit der Katze - Geht das?

Die Reisezeit ist für die Menschen die schönste Zeit des Jahres. Doch was geschieht mit den Katzen zu Hause? Können Katzen mit in den Urlaub? Was ist zu bedenken? Denn die meisten Vierbeiner fühlen sich wohl zu Hause in der gewohnten Umgebung am sichersten und wohlsten.

Urlaub auf Katze abstimmen

Katzenbesitzer sollten sich fragen, ob auch das Tier etwas von der Reise hat. Zudem muss das Tier gesund sein und vor Krankheiten geschützt sein. Diese könnten durch frei lebende Tiere vor Ort übertragen werden. Vor allem ein längerer Urlaub mit Katze ist sinnvoll. Dabei ist eine gute Vorbereitung besonders wichtig. Die Reise sollte den Bedürfnissen der Katze angepasst werden. Dazu gehören z.B. die Anreise und das Transportmittel, aber auch die passende Unterkunft wie Ferienwohnung, Ferienhaus oder Campingplatz.

Absprache mit dem Tierarzt

Vor der Reise sollte die Katze etwa vier bis fünf Stunden vor Abfahrt kein Futter mehr bekommen. Bei längeren Fahrten benötigt die Katze Wasser. Viele Katzen fühlen sich im Urlaub wohl, vertragen aber den Transport nicht. So können Übelkeit, Erbrechen und Nervosität die Folge sein. Bei Flugreisen können Reisetabletten in Absprache mit dem Tierarzt helfen. Die Reise sollte im Idealfall mit dem Tierarzt abgesprochen werden. Möglich ist auch der Einsatz von Gesichtspheromonen zur Markierung des Reviers, jedoch nur unter medizinischer Aufsicht. Einige Katzen reagieren auch aggressiv auf die Pheromone. Auch spezielles Futter für Reise und Stresssituationen kann die Katze entlasten. Dazu muss das Futter rechtzeitig bis zu 14 Tagen vor der Reise umgestellt werden.

Am Ziel angekommen

Am Urlaubsort kann die Katze in den ersten Tagen ungewohnt unsauber oder aggressiv reagieren. Sie muss sich erst an die neue Umgebung gewöhnen, die Besitzer können mit Nähe und Verständnis der Katze dabei helfen. Hilfreich sind auch zusätzliche Streicheleinheiten, soweit die Katze das zulässt. Vielleicht ist es auch sinnvoll, die Katze in Ruhe ankommen zu lassen.

 

Nützliche Tipps wie Du Deine Fische richtig fütterst

Fische gehören zu den genügsamen Haustieren, die mit Pflege des Aquariums, einer passenden Wassertemperatur und natürlich etwas Futter zufrieden sind. Nachfolgend findest Du nützliche Tipps, wie Du Deine Fische richtig fütterst.

Auch wenn Fische nicht viel benötigen, um im heimischen Aquarium glücklich zu sein, machen viele Besitzer bei der Fütterung Fehler. Es ist nicht damit getan, ein oder zweimal am Tag etwas trockenes Futter in das Becken zu streuen. Erfahre, worauf Du bei der Fischfütterung unbedingt achten solltest.

Richtiges Fischfutter am richtigen Platz

Wie alle Tiere benötigen Fische eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Fischfutter, das Vitamine enthält, ist wichtig für das Überleben der Tiere. Weiterhin nehmen Fischarten an unterschiedlichen Plätzen ihr Fressen zu sich. Die meisten Fische bevorzugen schwimmendes Futter, dass im oberen Bereich des Aquariums ist. Welse hingegen nehmen ihre Nahrung in der Regel am Boden auf, sodass Du für diese Fische auf Futtertabletten zurückgreifen solltest.

Zusätzlich fressen nicht alle Fische das gleiche Futter. Es wird zwischen Pflanzenfressern, Allesfressern und Fischen, die andere Wassertiere mögen, unterschieden. In Fachgeschäften kannst Du Futtertabletten und Trockenfuttermischungen wählen. Für Pflanzen- oder Allesfresser sind ein Salatblatt oder ein Stück Gurke kleine Freuden zwischendurch. Fische, die andere Wassertiere mögen, sollten gefrorene Mückenlarven bekommen. Das gleicht dem Futter ihrer natürlichen Ernährung und ist besser als irgendwelche Flockenmischungen.

Die optimale Futtermenge

Auch die Menge ist entscheidend für richtiges Füttern. Bei zu viel Futter gedeihen Schnecken und Algen, sodass der Filter verstopft und das Aquarium häufig gereinigt werden muss.

Ein Tipp: Das ins Becken gegebene Futter sollte nach fünf Minuten aufgefressen sein. Bleibt Futter im Wasser, war es definitiv zu viel. Als Ausnahme gelten Futtertabletten für Welse.

Auch ein dicker Bauch zeigt, dass Deine Fische überfüttert sind. Die richtige Menge lässt sich anhand der oben genannten Tipps aber schnell herausfinden. Schließlich sollen Deine Fische auch nicht verhungern. Einmal füttern pro Tag reicht vollkommen aus, damit Deine Fische gesund gesättigt sind.

 

Der richtige Umgang mit einem FindlingDer richtige Umgang mit einem Findling

Kurzfristig können Findlinge von Wildtieren auch beim Menschen gut versorgt werden. Dennoch haben sie die besten Überlebenschancen unter Artgenossen. Jungtiere, die ihre Eltern verloren haben, werden z.B. in Auffang- und Auswilderungsstationen versorgt und aufgepäppelt. Sie wachsen möglichst artgerecht auf, damit sie etwa den natürlichen Jagdtrieb nicht verlieren und kommen möglichst selten mit den Mitarbeitern der Auffangstation in Kontakt. So müssen etwa Steinmarder lernen, Ratten und Mäuse zu jagen. Auch Feldhasen benötigen den Kontakt zu ihren Artgenossen. Mit einer Auswilderungsklappe in einem Freigehege können die Hasen selbst entscheiden, wann sie in die freie Natur zurückkehren.

Findlinge: Junge Eichhörnchen wachsen am besten in einer Jungtieregruppe auf

Sie werden in Regionen mit Haselsträuchern, Eichen und Buchen ausgewildert. Vögel benötigen Artgenossen, um sich nicht zu sehr an die Menschen zu gewöhnen. Sind die Tiere zu sehr auf Menschen geprägt, können sie diese auch attackieren. Es gibt viele Gründe, warum Wildtiere zu Waisen werden. Baumfäll-Aktionen, Verkehrsunfälle, Opfer von Katzen, landwirtschaftliche Arbeiten oder Dacharbeiten können hier die Ursache sein.

Erst einmal vergewissern, das der Findling wirklich ohne Eltern ist

Wer selbst ein Jungtier findet, sollte sich zunächst vergewissern, dass die Eltern wirklich nicht mehr leben. Erst dann sollten sich Menschen mit den Findlingen an Experten wenden. Junge Vögel, die aus dem Nest fallen, können meist wieder in Nest zurückgesetzt werden. Auch unverletzte Hasen, die von der Katze mitgebracht wurden, können, soweit bekannt, zurückgebracht werden. Förster und Jäger, aber auch Tierärzte sind ansonsten die richtigen Ansprechpartner.

Andernfalls sind auch Naturschutzbehörden, Tierheime oder Wildparks eine gute Adresse. Für Greifvögel und Eulen gibt es häufig Spezialisten in Falknereien oder Auffangstationen. Bei den Experten und in Auffangstationen haben Wildtiere die besten Überlebenschancen. Als Erstmaßnahmen für Säugetiere ist Feuchtigkeit wichtig, etwa Wasser oder Fencheltee. Vögel benötigen meist eine Unterstützung des Kreislaufs, wobei eine Traubenzuckerlösung schnelle Energie bringt. Benötigen die Tiere Wärme, ist eine Rotlichtlampe mit einem Mindestabstand von einem Meter oder eine Wärmflasche mit einer Temperatur von etwa 35 Grad Celsius sinnvoll.

 

Was muss man bei der Katzenwäsche beachten?

Katzenwäsche ist ja sprichwörtlich. Dabei sind Katzen sehr reinlich und verwenden viel Zeit für die Fellpflege. Wenn jedoch Pilze oder Milben beseitigt werden müssen, hilft nur ein Bad. Wenn Katzen wasserscheu sind, helfen bei paar Tricks und Tipps für ein entspanntes Bad.

Katzenwäsche: Viele Katzen mögen das Waschen nicht

Oftmals mögen Katzen kein Bad, daher ist eine ruhige Vorbereitung hilfreich. Beim Bad sollten Katzenfreunde Ruhe ausstrahlen und schnell vorgehen. Eine weitere Person kann hier beim Waschen und Festhalten unterstützen. Mit nassem Fell erkälten sich Katzen schnell, daher ist eine warme Raumtemperatur wichtig. Die Wanne sollte mit Matten ausgelegt werden, damit die Stubentiger nicht rutschen können. Spezialshampoo für Katzen, eine Schüssel mit warmem Wasser, Waschlappen und Handtücher sollten griffbereit liegen. Wer Kratzer und Bisse vermeiden will, sollte möglicherweise Handschuhe tragen. Die Badezimmer-Tür sollte geschlossen sein, damit das Zimmer warm bleibt und der Vierbeiner nicht flüchten kann.

Das Bad ist stressfrei, wenn es zügig und schnell abläuft

Für die Reinigung sollten Katzenfreunde den nassen Waschlappen nutzen, nicht direkt den Wasserhahn oder die Duschbrause. In Ohren und Augen sollte kein Wasser gelangen. Das Shampoo sollte ins Fell einmassiert werden, ausgenommen der Kopfbereich. Das Shampoo muss gründlich ausgespült werden, dann kann die Katze mit dem Handtuch abgetrocknet werden. Anschließend lieben Katzen warme Plätze wie die Heizung. Lassen sich Katzen nicht baden, ist unter Umständen die Unterstützung des Tierarztes notwendig. Der Tierarzt kann auch zum Spezialshampoo beraten.

Wenn mehrere Katzen im Haushalt leben, kann der Geruch der frisch gebadeten Katze die anderen tierischen Mitbewohner irritieren. Daher sollten auch die anderen Katzen mit dem Shampoo vertraut sein. Dazu werden die Katzen am besten mit dem gleichen Handtuch zum Abtrocknen abgerieben. Grundsätzlich gehört das Bad nicht zur regelmäßigen Fellpflege und kann die Haut reizen. Bei schmutzigem Fell genügt häufig auch ein nasser Lappen, um die schmutzigen Stellen des Fells zu reinigen.

 

Katzenrassen: Europäische Kurzhaarkatze

Die Europäische Kurzhaarkatze gehört mittlerweile zu den beliebtesten Hauskatzen. Sie kommt hauptsächlich in Europa und Skandinavien vor und kann 6-7 Kilogramm wiegen. Sie zählt damit zu den mittleren bis großen Katzenrassen.

In allen Farben vorhanden

Der Körperbau dieser Katzen zeichnet sich durch eine stämmige aber muskulöse Statur aus, mit einer mittleren Schwanzlänge. Europäische Kurzhaarkatzen haben ausgeprägte Wangen, ein kräftiges Kinn, breit angesetzte Ohren, runde weit auseinanderstehende Augen und einen rundlichen Kopf. Ihr Fell ist dicht und glänzend. Bei diesen Katzen können sowohl was das Fell betrifft als auch bei den Augen alle Farben und Farbkombinationen vorkommen.

Freigang und Bewegung

Früher lebten Europäische Kurzhaarkatzen meist auf Bauernhöfen. Sie zeichnen sich durch ein äußerst liebenswertes Wesen aus, wissen jedoch auch ihren Kopf durchzusetzen. Sie sind sehr verspielt, eigenständig und einfallsreich. Dies wirkt sich auch auf ihren guten Jagdinstinkt aus. Als reine Wohnungskatzen sollten sie daher eher nicht gehalten werden, da sie sich dort schnell langweilen könnten. Sie sind neugierig und brauchen viel Bewegung.

Schmusen und Jagen

Gesellschaft ist diesen Katzen außerdem besonders wichtig. Ein Artgenosse ist daher ratsam. Tierhalter sollten außerdem damit rechnen, nicht nur ausgedehnte Schmuseeinheiten, sondern auch ab und zu eine Maus von ihrem Haustier geschenkt zu bekommen. Es ist noch nicht lange her, dass die Europäische Kurzhaarkatze als Rasse von der Britischen Kurzhaarkatze getrennt wurde. Doch diese Katzenrasse unterscheidet sich von der Britisch Kurzhaar vor allem durch die Abwesenheit von Perserkatzen in der Kreuzung, was sie dadurch meist schlanker macht.

Robuste Tiere

Auf dem ganzen europäischen Kontinent kommt diese Kurzhaarkatze wie der Name schon sagt vor. Hier wird sie gezüchtet oder vermehrt sich von alleine. Besonders in skandinavischen Ländern erfreut sich diese Katzenrasse großer Beliebtheit. Dies könnte beispielsweise daran liegen, dass die Europäische Kurzhaarkatze sehr robust ist und nur wenige Erbkrankheiten zu tragen scheint. Natürlich können auch bei diesen Tieren herkömmliche Krankheiten wie der Katzenschnupfen auftreten, impfen sollte man sein Haustier in jedem Fall.

 

Mach Dein Pferd glücklich - 10 Tipps

Ein Pferd als Haustier zu halten, und zwar tiergerecht, ist nicht ganz einfach. Aus diesem Grund folgen hier nun 10 Tipps, mit denen Du Dein Pferd glücklich machen kannst.

  1. Raus auf die Weide

Pferden tut es gut, wenn sie das ganze Jahr über nach draußen auf die Weide können. Im Sommer ist es wichtig darauf zu achten, dass die Weidefläche nicht zu zucker- und eiweißreich ist, im Winter sollten die Tiere nicht im Matsch stehen. Weiden mit Gräsern, die eher nährstoffarm sind, eigenen sich daher besonders gut.

  1. Ganz viel Bewegung

Pferde lieben es, sich viel zu bewegen. Schon immer waren diese Tiere dazu bestimmt, im Freien herumzurennen. Zahlreiche Verdauungs- und Beinbeschwerden können zudem auf diese Weise vorgebeugt werden.

  1. Soziale Kontakte und viel Licht

Der Stall, die Weide und auch die Reitfläche sollten wenn möglich großzügig, luftig und freundlich sein. Pferde sind nicht gerne eingeengt. Auch soziale Kontakte zu anderen Artgenossen sind immens wichtig, sonst fühlen sich Pferde schnell einsam.

  1. Hufpflege und Boden

Eine alte Bauernweisheit besagt: Gute Hufe – Gute Gesundheit. Hufpflege ist in der Tat sehr wichtig bei Pferden. Doch auch der richtige Boden ist essentiell. Zu viel Steine oder zu viel Matsch können den Tieren schaden. Besonders in Reithallen ist es daher ratsam, auf einen hochwertigen Bodenbelag zu achten.

  1. Grundnahrungsmittel

Am liebsten beschäftigen sich Pferde etwa 10 bis 16 Stunden am Tag damit immer wieder kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Das Futter sollte daher eiweißarm sein und möglichst strukturreich. Raufutter wie Heu und Stroh eignen sich daher besonders gut.

  1. Kraftfutter

Meist können Pferde sich auf der Weide mit genügend Nährstoffen versorgen. Betreibt man mit ihnen jedoch besonders viel Sport, kann man etwas Kraftfutter zufüttern. Hafer ist nach wie vor die unkomplizierteste Lösung, bei Pellets solltest Du darauf achten, dass sie nicht viel Zucker enthalten.

  1. Belohnung

Früher wurden Pferde meist mit einem Würfelchen Zucker belohnt. Doch auch Obst wie Bananen oder Äpfel schmecken den Tieren sehr gut. In beiden Fällen gilt, maßvoll zu bleiben, ansonsten muss bald der Sattelgurt weitergestellt werden.

  1. Reitzubehör

Geritten zu werden, bedeutet für Pferde immer eine zusätzliche Belastung. Aus diesem Grund ist es essentiell wichtig, einen guten Sattel und eine hochwertige Trense zu benutzen, um dem Tier keinen Schaden zuzufügen.

  1. Kein Druck

Auch bei Pferden ist es eine Frage des Talents, wie weit sie es in den verschiedenen Disziplinen bringen können. Daher ist beim Training immer Geduld angesagt, nichts sollte erzwungen werden. Es geht immer darum mit dem Tier zu arbeiten und nicht gegeneinander.

  1. Vertrauen

Für eine gute Beziehung zu Deinem Pferd, ist eine Vertrauensbasis ganz wichtig. Wenn sich Dein Tier einer Aufgabe verweigert, sollte immer erst nach den Gründen dafür gesucht werden. Wenn Pferde eine enge Bindung zu ihrem Reiter aufgebaut haben, klappen die meisten Übungen fast schon von alleine.

 

Grasmilben - Was Du dagegen tun kannst

Herbstgrasmilben gehören genau wie Zecken zu den Spinnentieren. Ihre Larven befallen gerne Hunden und Katzen – die erwachsenen Tiere hingegen leben vegetarisch. Die Eier werden zunächst im Gras abgelegt. Die daraus schlüpfenden Larven setzen sich dann auf alles, was ihnen in den Weg kommt. Sie verbeißen sich in die Haut von Mäusen, Katzen, Hunden und Menschen und saugen Blut. An diesen Stellen kommt es oft zu Entzündungen mit schwerem Juckreiz.

Milbenbefall vermeiden

Am besten sollten Hundebesitzer ihre Gassiroute während der Larvenzeit verändern, um den Befall zu vermeiden. Milben halten sich vorwiegend in Wiesen und Gärten auf – am liebsten nah bei Seen oder Flüssen. Damit die Hunde nicht in Kontakt mit den Milben kommen, sollte man seinen Spaziergang auf Asphalt verlegen. Mit einem kleinen Test kann man testen, ob sich Grasmilben im eigenen Garten aufhalten. Einfach einen weißen Teller oder eine Fliese auf den Rasen legen – orange-gelbe Flecken deuten auf Milbenlarven hin. Wenn ein Hund befallen ist, muss er sich ständig kratzen oder seine Pfoten lecken. Auch auf der Hundehaut sind dann winzige orange-gelbe Punkte zu sehen. Besonders häufig sitzen die Milben an Pfoten, Kopf, Ohren, Beinen, Bauch und Brust. Bei Katzen gerne auch in der Ohrmuschel oder an der Schwanzspitze.

Keine Impfung

Die Grasmilben werden nicht von Tier zu Tier übertragen. Auch Menschen müssen keine Angst vor einer Übertragung haben, wenn ihr Vierbeiner befallen ist. Wenn das Tier stark unter den Milben leidet, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Bei starkem Juckreiz besteht die Gefahr von Kahlstellen im Fell oder Entzündungen durch übermäßiges Lecken oder Kratzen. Wirklich vorbeugen kann man den Grasmilben nicht. Keines der zugelassenen Zecken- oder Milbenmittel ist zur Behandlung von Grasmilben zugelassen. Alternativ können beim Hund pyrethroidhaltige Präparate, also synthetische Insektizide, helfen. Eine Impfung gibt es nicht. Nach einem Spaziergang sollten die Besitzer also dringend Bauch und Beine des Vierbeiners mit lauwarmem Wasser abspülen, damit die Larven abgewaschen werden.

 

Unterkühlung und Erfrierung – So leistest Du Erste Hilfe

Wenn es draußen friert und schneit ist das ein sicheres Zeichen für eisige Kälte. Wir Menschen schützen uns einfach durch das Tragen von dicken Wintermänteln, Schals und Handschuhen. Unsere geliebten Haustiere haben diese Möglichkeit jedoch nicht, weswegen es bei Minusgraden zu Unterkühlungen oder sogar Erfrierungen kommen kann.

Ursachen für Unterkühlungen und Erfrierungen

Ursache dafür ist häufig, dass die Tiere über längere Zeit schutzlos der Kälte ausgeliefert waren, aber auch starker und kalter Wind kann diesen Effekt haben. Doch nicht nur Wind auch Wasser kann für die Tiere gefährlich werden. Wenn sie etwa durch einen Sturz in eiskaltes Wasser fallen oder durch eine dünne Eisdecke brechen, so kann es in Folge schnell zu einer Unterkühlung kommen. Generell sind besonders kleine kurzhaarige Tierrassen besonders gefährdet.

Leidet ein Tier an einer Unterkühlung so zeigt es typische Symptome. Dazu zählt neben Zittern, ungewöhnlich kalte Extremitäten und im Extremfall sogar Anzeichen eines Schocks (schneller Puls, blasse Schleimhäute und flache Atmung). Darüber hinaus sinkt die Körpertemperatur unter den Normalwert. Dieser beträgt bei Hunden und Katzen in etwa 38,0 bis 38,5 °C. Ist das Tier nicht mehr selbst in der Lage, die Körpertemperatur wieder steigen zu lassen, so braucht es definitiv Hilfe.

So äußern sich Erfrierungen

Bekommt es diese nicht sind Erfrierungen die Folge. Es handelt sich hierbei um Schäden am Gewebe, die durch die Kälte hervorgerufen werden. Am häufigsten betroffen sind dabei Füße und Zehen, Nase und Ohren sowie die Schwanzspitze und die Hoden. Äußerlich erinnern Erfrierungen an Verbrennungen. Auch die Einteilung erfolgt nach Schweregraden:

  • Bei einer Erfrierung ersten Grades sind die betroffenen Körperstellen, nach dem Aufwärmen rot und geschwollen. Außerdem sind sie schmerzempfindlich und jucken. Diese Symptome lassen mit der Zeit allerdings wieder nach und hinterlassen keine Folgeschäden.
  • Neben Schwellungen und Rötungen können bei einer Erfrierung zweiten Grades zusätzlich noch Blasen auf der Haut hinzukommen. Auch diese sollten aber mit der Zeit abheilen und in der Folge keine Schäden mit sich ziehen.
  • Im schlimmsten Fall kommt es zu einer Erfrierung dritten Grades. Hierbei verfärbt sich das betroffene Gewebe des Tieres schwarz und stirbt ab. Des Weiteren kann es darüber hinaus zu rot-blauen Blutblasen und offenen Wunden auf der Haut kommen. Nach dem Verheilen dieser Wunden bleibt in jedem Fall eine Narbe übrig.

So kannst Du im Notfall Erste Hilfe leisten

Solltest Du bei Deinem Tier Anzeichen einer Unterkühlung feststellen, ist das Tier zuallererst an einen warmen Platz zu bringen. Dort sollte mit Hilfe von Wärmflaschen und Decken für weitere Wärme gesorgt werden. Aber Achtung, die Wärmflasche darf auch nicht zu heiß sein, sodass es sicherer ist, sie zusätzlich in ein Handtuch einzuwickeln. Liegt die Ursache im Kontakt mit kaltem Wasser, muss das Tier zunächst getrocknet werden. Der Halter hat außerdem die Möglichkeit das Tier von den Pfoten an langsam mit lauwarmem Wasser abzuduschen. Erkennt das Herrchen oder Frauchen außerdem die Anzeichen eines Schocks sollte das Tier so schnell wie möglich bei einem Tierarzt vorstellig werden.

Auch bei Erfrierungen ist die erste Maßnahme, das Tier langsam aufzuwärmen. Zusätzlich können warme Kompressen auf die betroffenen Hautstellen aufgelegt werden oder bei  Zehen und Pfoten im Wasserbad erwärmt werden. Dennoch ist ein Besuch beim Tierarzt unabdingbar.

 

Wunde Pfoten aufgrund von Streusalz

Große Teile Deutschlands sind seit einigen Tagen unter einer dicken Schneedecke vergraben. Während Autofahrer fluchen und Kinder sich über die Möglichkeit zum Schlittenfahren freuen, stehen Hunde und ihre Herrchen vor einem ganz anderen Problem.

Denn mit dem ersten Schnee wird eben auch Streusalz verwendet. Zwar sind die Straßen so nicht mehr rutschig, aber empfindliche Hundepfoten können schnell Verletzungen davon tragen. Hier erfährst Du alles, was Du wissen musst, um Deinen geliebten Vierbeiner zu schützen.

Was Du als Halter tun kannst

Zunächst kann der Halter versuchen, Wege und Straßen, auf denen gestreut wurde, so gut wie möglich zu vermeiden. Auch sollte darauf geachtet werden, dass der Hund nicht zu viel Schnee frisst, da, abgesehen von der Kälte des Schnees, Verunreinigungen durch Streusalz für den Hund schwere Folgen haben können. Streusalz reizt die Schleimhäute und wirkt darüber hinaus wie Gift im Magen des Hundes.

Herrchen und Frauchen können außerdem darauf achten, dass der Hund sich nicht die Pfoten ableckt, da auch darüber Streusalz in den Magen gelangen kann. Deswegen ist es besonders wichtig, die Pfoten des Tieres nach jedem Spaziergang gründlich zu reinigen. Wenn nicht nur Streusalz sondern auch Splitt auf den Straßen verwendet wurde, kann es nötig sein, die Pfoten schon während des Spaziergangs zwischendurch abzuwischen.

Schutz der Pfoten durch Salben und Schuhe

Empfindliche Hundepfoten können darüber hinaus auch durch spezielle Sprays und Salben geschützt werden. Diese sorgen dafür, dass die Pfoten nicht austrocknen und beugen so etwaigen Rissen vor. Auch normale Vaseline kann diesen Schutz geben.

Kommen derartige Verletzungen jedoch häufiger vor, sollte der Halter auf andere Alternativen zurückgreifen. So werden extra für empfindliche Pfoten spezielle Hundeschuhe verkauft. Erhältlich sind diese im Tierfachhandel. Dort wird der Halter dann auch bezüglich Größe und Form beraten. Zwar müssen Hunde meist erst an das Tragen eines solchen Schuhs gewöhnt werden, doch schlussendlich sind die Pfoten Deines geliebten Vierbeiners dadurch vor Streusalz und Splitt geschützt.