Darf mein Hund Blut spenden?

Blutspenden für Bluttransfusionen sind auch bei Hunden nichts Neues mehr. Ist dieser gesund und bringt er ein gutes Gewicht auf die Waage, eignet er sich für ein solches Unterfangen. Nebenwirkungen gibt es bisher keine.

Blut setzt sich aus Sauerstoff transportierenden, roten Blutkörperchen zusammen. Das Plasma ist Träger von Nährstoffen, Eiweißen, Zucker und Blutgerinnungsfaktoren, sowie Elektrolyte. Besonders bei Blutarmut, Verletzungen, Operationen, schwerem Eisenmangel und Gerinnungsstörungen werden gern Blut- oder Plasmatransfusionen in der Medizin eingesetzt. Blutbanken stellen für den Notfall Blutkonserven jeglichen Typs zur Verfügung. Auch Hundebesitzer werden in der Blutbranche gebeten ihren Hund für Spenden zur Verfügung zu stellen.

Wie oft darf mein Hund Blutspenden?

Ein Hund kann 3-4 Mal pro Jahr Blut spenden, soweit er gesund ist. Letztendlich liegt es an dem Besitzer, wie oft dieser ihn zum Blutspenden führt. Spenden darf jedes Tier mit einem Gewicht von mindestens 20 kg. Der Hund sollte regelmäßig geimpft und entwurmt, sowie frei von Medikamenten sein. Vor jeder Spende wird der Hund auf genügend rote Blutzellen untersucht. Vierbeiner, die einen gewissen Zeitraum im südlichen Ausland waren, dürfen aufgrund der Übertragung von Infektionskrankheiten nicht Blut spenden.

Für den Vorgang ist auch die Blutgruppe entscheidend. Hauptsächlich werden die Tiere auf die Blutgruppe DEA 1.1 getestet. Am besten geeignet sind Hunde, die über DEA 1.1 negativ verfügen. Allerdings kann das Blut mit DEA 1.1 positiv für bestimmte Tiere verwendet werden.

Nebenwirkungen und Vorteile

Bisher wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen festgestellt. Wie bei einer Blutspende beim Menschen, sollte der Donator ein paar Minuten ruhen, um Schwindelgefühl und Übelkeit zu vermeiden. Gleich nach der Spende wird das Tier mit Futter und Wasser für seine Unterstützung belohnt. Anstrengungen sollten innerhalb der nächsten 24 Stunden vermieden werden.

Ärzte sehen einen großen Vorteil des Blutspendens. Damit haben Kliniken immer genug auf Lager. Die Spenderhunde kommen womöglich auf einmal in die Verlegenheit darauf zurückgreifen zu müssen. Zudem werden sie kostenlos untersucht und auch die Spende an sich ist kostenfrei.

 

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