Homöopathie für Hunde – Mittel für weitere sechs Beschwerden werden vorgestellt

Tierarzt, Tierheilpraktiker oder doch lieber selbst behandeln? Die Zahl der Ratgeber und Bücher, die auf den Markt kommen, ist immens. Wie kann man sich da zurechtfinden? Was ist das Beste für den Hund? Sicher ist es auch für einen Laien möglich, sich so in das Thema Homöopathie einzuarbeiten, dass er in der Lage ist, Erkrankungen begleitend zu therapieren und leichte Infekte oder Verletzungen alleine zu behandeln. Jedoch ist es wichtig einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker hinzu zu ziehen, wenn man unsicher ist oder die Beschwerden schlimmer werden.

1.    Zahnen

Wenn Welpen zahnen, ist es ähnlich wie bei kleinen Menschen: Sie haben Zahnschmerzen und unter Umständen auch Fieber. In der 3. – 6. Lebenswoche brechen nacheinander die Milchzähnchen durch. Das Milchgebiss besteht aus 28 Zähnen. Die Zahnung setzt etwa mit dem 4. Lebensmonat ein und bedeutet, dass die Milchzähne ausfallen und die permanenten Zähne durch das Zahnfleisch stoßen. Das permanente Gebiss besteht aus 42 Zähnen, also zehn mehr als beim Menschen. Mit Belladonna D4 kann der Hund dabei unterstützt werden. Bei zusätzlichen Krämpfen kann Chamomilla D6 gegeben werden.

2.    Zahnfleischwucherungen

Zahnfleischwucherungen, auch als Epulis bezeichnet, können beim Hund gut- oder bösartig sein. Diese Wucherungen werden normaler Weise weggeschnitten oder gebrannt, können aber wieder nachwachsen. Wenn die Wucherungen aus der Mundschleimhaut entstanden und weich sind, kann Thuja als Tiefpotenz ein hervorragendes Mittel sein, um die Erkrankung positiv zu beeinflussen. Sind sie aber verhärtet, sind Symphytum D2 oder Hekla lava D6 geeignet.

3.    Zahnlockerungen

Hat der ältere Hund locker sitzende Zähne, kann Argentum nitricum D6 für die Dauer von vier Wochen gegeben werden.

4.    Zahnschmelzdefekte

Defekte an den Zähnen ihrer Hunde werden von den meisten Tierhaltern spät oder gar nicht bemerkt. Zahnschmelzdefekte treten in der Regel im Verlaufe einer Staupe auf, wenn die Krankheit während des Zahnens auftritt. Homöopathisch kann der Zahn vor Karies u. a. geschützt werden bei einer regelmäßigen Gabe von Silicea alle zwei 2 Wochen in sich verändernden Potenzierungen: D4 – D6 – D10 – D12.

5.    Zwingerhusten

Die Bezeichnung Zwingerhusten ist irreführend: Meist stecken sich die Vierbeiner im Park beim Gassi gehen oder in der Hundeschule an. Symptome sind Husten, Rotzen, Würgen und Erbrechen. Leider ist er eine weit verbreitete und hochansteckende Erkrankung der oberen Atemwege, insbesondere der Luftröhre und der Bronchien. Der Husten ist sehr zäh und kann Wochen dauern. Die Gabe von Antimonium arsenicosum D6 mehrmals täglich, kann den Heilungsprozess unterstützen.

6.    Zahnverfärbungen

Zahnverfärbungen können mehrere Ursachen haben: zum einen können sie genetisch bedingt sein oder von Krankheiten herrühren. Silicea D4 über mehrere Wochen kann da kleine Wunder bewirken.

 

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