Homöopathische Mittel für Tiere

Ein neues Arzneimittel ist in Planung!

Wenn Schweine und Kühe unter Grippe, Muskelschmerzen oder Durchfall leiden geht es ihnen genau so schlecht wie uns Menschen. Um ihnen zu helfen benötigen sie Medikamente. Antibiotika müssen nicht immer sein! 

Naturheilkundliche Präparate können oft helfen

Von Bachblüten über homöopathische Globuli bis hin zu Akupunktur. Bislang nutzen nur Ökobauern diese Methoden. Auf immer mehr konventionellen Höfen gehören Naturheilmittel mittlerweile zur Hausapotheke. Deutsche Tierheilpraktiker schlagen nun Alarm. Sie haben die Befürchtung, dass Naturheilmittel durch neue Regelungen aus den Ställen verschwinden könnten. Das liegt daran, dass die EU-Kommission eine neue Tierarzneimittelverordnung plant.

EU-Verordnung gestattet nur die Verabreichung von Arzneimitteln

Die EU-Verordnung setzt sich zudem auch für eine zentrale Zulassung für Arzneimittel ein. Dieser Punkt hat es allerdings in sich, Tiere dürften in Zukunft dann nur noch Mittel zu sich nehmen, die als Arzneimittel zugelassen sind. Das Problem ist, dass es bislang in Deutschland keine getrennten Zulassungsverfahren gibt. Tiere erhalten die Mittel, die auch Menschen verabreicht werden. Gleiches gilt übrigens auch für Futterergänzungsmittel und Pflegeprodukte.

Durch die Forderungen könnte das breite Spektrum der alternativen Medizin verloren gehen, befürchtet Stefanie Olhöft, Vorsitzende der Kooperation deutscher Tierheilpraktiker-Verbände e.V. Das würde quasi ein Berufsverbot für alle Tierheilpraktiker bedeuten. Mittel für Nutztiere müssten zukünftig dann auch vom Tierarzt verschrieben werden. Der Verband hat deshalb für eine Petition gesorgt und schon 34.000 Stimmen gesammelt.

Erfolgreicher Einsatz von Schulmedizin und Homöopathie

Friedrich Ostendorff ist Agrarsprecher der grünen Bundestagsfraktion und Biobauer. Der Einsatz von Arzneimitteln würde seiner Meinung nach Homöopathie und Schulmedizin verbinden und dadurch sehr erfolgreich sein. In vielen Fällen könnte auf Antibiotika verzichtet werden. Ostendorff spricht sich klar gegen ein kompliziertes Verfahren aus. Seiner Meinung nach wäre eine Einschränkung für viele Naturheilpraktiker und Tierhalter fatal. Es handelt sich nämlich dabei auch um Menschen, die sich seit Jahren für die Gesundheit von Tieren einsetzen. Gerade deshalb wäre eine Einschränkung ein Schritt in die falsche Richtung.

 

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