Was der Hahnemannsche Ätzstoff bewirken kann

Ein Europäischer Kurzhaar-Kater und ein Mischlingshund konnten mit unterschiedlichen Beschwerden mit dem Hahnemannschen Ätzstoff behandelt werden. Das homöopathische Mittel wurde erfolgreich bei Allergien, Rückenbeschwerden und chronischer Stomatitis/Gingivitis eingesetzt.

Hahnemannschen Ätzstoff in der Tiermedizin

Im Fachvokabular heißt das Präparat Causticum Hahnemanni und wurde nach seinem Entdecker Samuel Hahnemann benannt. Es handelt sich um frisch gebrannten Kalk in Kombination mit Kaliumdihydrogensulfat. Dadurch entsteht ein Präparat mit ätzender Wirkung. Der Einsatz ist sowohl für akute Fälle wie konstitutionell möglich. Als Polychrest spielt es in der Homöopathie eine wichtige Rolle, unter anderem für die Behandlung in der Tiermedizin.

Präparate der klassischen Homöopathie

Causticum Hahnemanni ist ein häufig eingesetztes Arzneimittel und gehört zur klassischen Homöopathie. Causticum wird vor allem häufig für sensible Tiere eingesetzt. Diese werden in jungen Jahren oft mit Phosphor verwechselt, weil sie aufgeschlossen und verspielt sein können, aber nie so offen wie Phosphor. Mit zunehmendem Alter versteift sich Causticum und wird härter und dogmatischer. Als Ursache gelten häufig Verletzungen physischer oder psychischer Art, die zu Verhärtungen und Krämpfen führen können. Dazu gehören klassischer Weise Sehnenverkürzungen. Die intensiven Reaktionen sind nicht mit Nux vomicum zu vergleichen, das in der Phase mit Phosphor verwechselt werden kann.

Typische Anwendungsgebiete

In der Folge kann es zu Lähmungen, Austrocknung und emotionalem Rückzug kommen. Daher kann es oft zu Verwechslungen mit Natrium muriaticum oder chronischer Pulsatilla kommen. So entstehen aus dem Gefühl der Ausgeschlossenheit Ängste. Causticum ist ein Gerechtigkeitsfanatiker und lehnt Streit ab. Sie bemühen sich um das Wohlbefinden anderer, sind aber keine Schmuser wie Phosphor.

Typische Anwendungsgebiete von Causticum sind Lumbago, Inkontinenz, Allergien und ähnliches. Außerdem ist typisch, dass sich die Symptome bei der Anwendung bei Regenwetter verbessern, da die Austrocknung gemindert wird. Hier hilft Regen, aber auch andere Feuchtigkeit. So gehen Hunde auch bei Kälte gern ins Wasser. Causticum wirkt nachhaltig und langfristig. Bei der Anwendung im Akutfall sollte man auf Begleitsymptome achten. Zwei Beispiele für die erfolgreiche Anwendung sind die Fälle einer Katze und eines Hundes mit unterschiedlichen Diagnosen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Individualisierung, was eine wichtige Säule der Homöopathie ist.

 

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