Auch der Spatz leidet unter den steigenden Mieten

Der Biologe Professor Weisser von der Technischen Universität in München sieht ein Problem im Platzmangel für unsere heimischen Vögel wie den Spatz. Wohnraummangel betrifft in Großstädten nicht nur die Menschen. Überraschend ist, dass in den Städten eine größere Artenvielfalt zu finden ist, als in der Umgebung um die Städte herum. Der Grund ist die Behandlung von Agrarflächen mit Pestiziden und auch der einseitige Anbau von Pflanzen. Lenken wir den Blick nach Berlin, sind dort ca. 20.000 Pflanzen und Tierarten zu finden.

Der Spatz such die Abwechslung

Städte bieten außerdem Abwechslung für Tiere. In Gärten werden Beete angelegt, die mit Blumen und Gemüse locken und Teiche bieten hervorragende Feuchtwohngebiete. Ergänzend können Dachstühle oder Mauern als tierischer Wohnraum genutzt werden. Während diverse Vogelarten bevorzugt an Häuserwänden wohnen, genießen Igel & Co. das Nahrungsangebot der zahlreichen Gärten in den Städten. Auch Füchse wissen zu schätzen, was wir Menschen ihnen hinterlassen.

Der Spatz hat es besonders schwer

Die Städte werden immer häufiger zur Heimat vieler Tiere. Prof. Weisser gibt allerdings zu bedenken, dass in Städten immer mehr gebaut wird. Dadurch werden wichtige Grünflächen und Lebensräume der Tiere vernichtet. Neue Gebäude haben auch keine Hohlräume in der Fassade und ältere Häuser werden zum Teil mit Versiegelungen versehen. Spatzen haben es dadurch besonders schwer. Hinzu kommt, dass die Städte zu sauber gehalten werden. Auch dies ist den Spatzen nicht zuträglich. Vielleicht sollten Stadtplaner das Leben der Stadttiere im Auge haben. Prof. Weisser hat mit einem Kollegen ein Konzept ins Leben gerufen, dass sich „Animal-Aided Design (AAD)“ nennt, also „tierunterstützendes Entwerfen“. Die Wissenschaftler haben einen Katalog mit Tierarten und deren Überlebensbedürfnissen angelegt. Sie spekulieren sogar darauf, dass in die Stadtplanung der Lebensraum der Tiere mit eingeplant wird. Die Planung der Grünanlagen und Dachbegrünungen sind nur zwei Beispiele.

Die Stadt ist demnach ein wichtiger Lebensraum für verschiedene Tiere geworden. Allerdings sollte darüber nicht vergessen werden, was die Tiere in die Städte treibt. Umweltschutz muss auch vor den Städten stattfinden.

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