Die Jagd auf Kormorane

Kormorane wurden über Jahrzehnte hinweg gejagt. Das liegt vor allem daran, dass sie sich hauptsächlich von Fisch ernähren. Der Bestand stand sogar schon einmal kurz vor der Ausrottung und stieg erst 1979 mit der Verabschiedung der EU-Vogelschutzrichtlinie wieder an. Der Kormoran ist laut Bundesnaturschutzgesetz eine geschützte Art.

Während es 2009 noch ca. 24.000 Brutpaare in Deutschland gab, ist der Bestand zwei Jahre später auf 20.000 gesunken. Es sind vor allem die Verluste aus dem kalten Winter im Jahr 2009/10, die sich auf die Bestände auswirken. Das ist der Beweis, dass die Kormoranpopulation durch die Natur reguliert wird. In ganz Europa haben sich die Populationen reguliert und verändern sich hauptsächlich durch die Witterungsbedingungen.

Verfolgung und Kormoranverordnungen

Angler und Fischer beschweren sich schon seit langem über den Kormoran. Für sie ist der Kormoran der Grund für den reduzierten Fischbestand und sogar für das Ausrotten einiger Arten. Es gibt allerdings viele Gründe und es liegt nicht nur an den Kormoranen. Die Gewässer verändern sich stark, das führt zu veränderten Bedingungen für Fische und schließlich zu weniger Fischen. Laichplätze und geeignete Lebensräume werden auch immer weniger und gefährden somit den Fischbestand. Kormorane können in kleinen Betrieben für wirtschaftliche Einbuße sorgen, in großen Betrieben spielen sie aber keine Rolle.

Akzeptanz

Der Deutsche Tierschutzbund war schon immer gegen den Abschuss von Kormoranen. Die Reduzierung der Bestände, die von Fischereiverbänden gefordert werden, sind weder ethisch, noch ökologisch vertretbar. Für alternative Abwehrmaßnahmen stehen sie lokal zur Verfügung.

2010 wurde der Kormoran zum Vogel des Jahres gewählt, ein wichtiges Signal für den Erhalt der Rasse. Der Deutsche Tierschutzbund macht Werbung für den Kormoran und erhofft sich, dass der Vogel als natürlicher Bestandteil der Gewässer angesehen wird. Die anhaltenden Diskussionen sollen unter anderem auch dazu führen, dass die Lebensbedingungen für Wasservögel und Fische verbessert werden.

 

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