Drogen-Schmuggel in Hunden

Das Problem des Drogenschmuggels ist sicher allen bekannt. Was aber viele Tierfreunde nicht wissen ist, dass neuerdings auch Tiere und insbesondere Hunde für den Transport von Drogen über die Landesgrenzen missbraucht werden. Mit dem Missbrauch von Tieren zum Schmuggel von Drogen haben sich die Drogenbanden einen offenbar sicheren und einfachen Weg eröffnet. Diese Methode gilt als besonders skrupellos, denn die unfreiwilligen Drogenkuriere überleben den Transport nicht.

Die Schmuggler stopfen die wehrlosen Tiere regelrecht mit Drogenpaketen voll. Gelingt der Schmuggel, töten sie die Hunde am Bestimmungsort, um an die versteckten Drogen zu gelangen. Erst vor Kurzem hat die italienische Polizei einen dieser Drogenringe auffliegen lassen.

Die skrupellosen Methoden der Schmuggler

Die Methoden der Schmuggler sind dabei alles andere als zimperlich. Die Hunde müssen pro Transport bis zu 1,4 Kilogramm Kokain in Form von Beuteln schlucken. Meist werden dazu größere Hunderassen genutzt, wie etwa Bernhardiner, Doggen oder Labradore. Ist der Hund an seinem Bestimmungsort angekommen, schlitzen ihm die Schmuggler den Bauch auf, um an die Drogenpakete zu gelangen.

Auf die Spur der Schmuggler kam die Polizei eher zufällig. Sie wurde zu einem Streit gerufen, bei dem es offenbar um einen dieser Drogenhunde ging. Da es dem Tier offensichtlich sehr schlecht ging, brachten die Beamten ihn zu einem Tierarzt. Dort wurde der Hund geröntgt und die Drogenbeutel entdeckt. Offenbar sind die Drogenbanden davon überzeugt, dass eine Familie mit einem Hund unverdächtig ist und nicht so streng kontrolliert wird. Auch der Eigengeruch des Hundes selbst könnte mögliche Drogenhunde irritieren.

In diesen Fällen ist es sicher schwer, eine wirksame Kontrolle durchzuführen. Schließlich können die Zollbehörden nicht jeden Hund vor dem Grenzübertritt untersuchen. Was Tierfreunde aber sich am meisten entsetzt ist die Tatsache, dass die Hunde nach dem Ende ihrer „Mission“ skrupellos abgeschlachtet werden. In den bisher bekannt gewordenen Fällen konnte im Nachhinein nicht mehr festgestellt werden, ob die Tiere bei der „Entnahme“ der Drogen-Beutel schon tot waren oder noch gelebt haben.

 

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