Dürfen Hunde zukünftig Besuche im Krankenhaus abstatten?

Wenn ein Angehöriger, Bekannter oder Freund von uns ins Krankenhaus eingeliefert wird, ist es selbstverständlich, dass wir ihn besuchen und ihm die Zeit dort so erträglich und kurzweilig wie möglich gestalten. Bislang sind, und das scheint für viele Menschen schlichtweg normal zu sein, nur menschliche Besucher in Krankenhäusern erlaubt. Der Heildelberger Hygienefacharzt Uwe Frank ruft nun dazu auf in bestimmten Fällen zumindest in Erwägung zu ziehen, dass auch Hunde Besuche im Krankenhaus abstatten dürfen.

Ausnahmen

Natürlich kann es nicht ermöglicht werden, dass jeder Patient von seinem Hund Besuch bekommt. Vorgabe wäre beispielsweise ein tierärztliches Attest, das gewährleistet, dass der Hund sauber ist. Weiterhin müssen Patienten mit offenen Wunden ausgeschlossen werden, da das Infektionsrisiko zu groß wäre. Auch Betroffene mit einem geschwächten Immunsystem würden aus der Regelung ausgeklammert werden, da das Übertragungsrisiko zu groß wäre. Trotzdem bleiben noch zahlreiche Fälle übrig, die von Besuchen ihrer tierischen Lieblings profitieren könnten.

Positive Effekte auf den Patienten

Es ist hinlänglich bewiesen, dass Tiere eine besondere Bindung mit ihren Herrchen oder Frauchen eingehen. Besonders bei älteren Menschen fungiert der Hund schonmal als Ersatz für einen verstorbenen Ehepartner oder auch als Freund. Daher kann es sich durchaus als positiv erweisen in bestimmten Fällen Hunden zu gestatten ihren Lieblingsmensch zu besuchen. Bislang ist es lediglich Blindenhunden erlaubt ihre Herrchen oder Frauchen im Krankenhaus zu besuchen. Denkt man über zahlreiche Therapiemöglichkeiten nach, die mit Hilfe von Tieren vorgenommen werden, erscheint es lohnenswert über die Lockerung dieser Regel nachzudenken.

 

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