Eisige Kälte macht nicht nur uns Menschen zu schaffen

Am Wochenende war es bitterkalt, im Süden Deutschlands sanken die Temperaturen dabei sogar bis auf -20°C. Dabei hat diese Kälte nicht nur Auswirkungen auf Autofahrer und Fußgänger, auch die Tiere leiden unter den aktuellen Winterbedingungen.

Affen besonders anfällig für Kälte

Viele Zoos haben daher beschlossen, ihre Tiere vorerst im Stall zu lassen. So sollen nicht nur kalte Ohren und Erkrankungen wie Erkältung vorgebeugt werden. Bei der entstehenden Eisglätte herrsche auch eine akute Gefahr, dass die Tiere stürzen und sich so verletzen.  Gerade die Giraffen mit ihren langen Beinen könnten auf dem eisigen Untergrund ausrutschen. Ein gebrochenes Bein kann dabei fatale Folgen für die eleganten Savannentiere haben.

Aber auch Affen leiden unter den Bedingungen, da sie sich besonders leicht erkälten, erklärt Manfred Niekisch, Direktor des Frankfurter Zoos. Dies sei der Grund, warum die Besucher des Parks die beliebten Arten wie Orang-Utans, Gorillas und auch die Zwergschimpansen aktuell nicht im Außengehege vorfinden.

Gesundheit der Tiere ist bedroht

Selbst die Brillenpinguine halten die Kälte nicht mehr aus. Wären sie aktuell nicht eh aufgrund der Gefahr vor Vogelgrippe im Stall, so müssten auch sie auf ihr Gehege draußen verzichten,  berichtet Jenny Krutschinna vom Frankfurter Opel-Zoo.

Elefanten sind dabei zwar allein wegen ihrer Größe robuster, aber auch sie müssen bei Eistemperaturen hinein geholt werden. Ihre empfindlichen Ohren könnten sich sonst unterkühlen, was im schlimmsten Fall Erfrierungen mit sich bringen würde.

Im Gegensatz dazu freuen sich Wintertiere wie der Polarfuchs oder die Schneeeule über die Kälte. So seien die Temperaturen für die hart gesottenen Tiere fast noch sommerlich. Diesen Tieren schließt sich erstaunlicherweise auch das Kamel an, das, vom Winter unbeeindruckt, weiter draußen leben kann.

Achtung auch bei Haustieren

Aber nicht nur Zoos reagieren auf die Kälte, auch Haustierhalter sollten dafür sorgen, dass ihre Schützlinge die eisigen Temperaturen gut überstehen.  So sind Krankheiten oder sogar der Tod des Tieres häufig die Folge von mangelhafter Unterbringung.

 

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