Erkennt man eine glückliche Katze an ihrem Schnurren?

Viele Menschen denken, dass Katzen ihr Wohlbefinden durch Schnurren zeigen. Aber stimmt das? Ist eine schnurrende Katze glücklich? Wie und vor allem warum schnurrt der Stubentiger?

Eine satte Samtpfote, die vom Halter liebevoll gestreichelt wird, schnurrt unaufhaltsam. Wer sein Tier jedoch aufmerksam beobachtet weiß, dass Katzen nicht nur in Wohlfühlmomenten schnurren. Das vibrierende Brummen tritt auch in anderen Situationen auf: bei Hunger, Schmerz oder Angst. Das Schnurren scheint also mehrere Aufgaben zu erfüllen.

Katzen schnurren – Warum und wie?

Bis heute sind sich Katzenforscher uneinig, was es mit dem Schnurren des Stubentigers auf sich hat. Aufmerksame Katzenhalter wissen allerdings, dass das Tier in unterschiedlichen Situationen, bei verschiedenen Gefühlen schnurrt: Hungergefühle, Schmerzen, Angst oder natürlich Wohlbefinden. Das Schnurren könnte also die Kommunikation einer Katze sein.

Wie aber kommt das Schnurren zustande? Bis heute gibt es drei verschiedene Thesen, wie die Katze schnurrt. Favorisiert wird allerdings als Ursache das neuromuskuläre System. Dabei sind die Stimmbänder beim Ein- und Ausatmen für das brummende Geräusch verantwortlich. Katzen versetzen bei dieser Art durch Muskeln die Stimmlippen im Kehlkopf in eine rhythmische Schwingung, sodass sich die Stimmritze zwischen den Lippen öffnet und schließt. Daraus entsteht die Vibration, die Menschen als Schnurren wahrnehmen.

Schnurren als Selbstheilungsmechanismus

Schnurren ist anstrengend, daher sollte es dem Tier auch etwas bringen. Eine Katze macht dementsprechend ihren Halter mit Schnurren aufmerksam, etwa wenn sie Hunger hat oder spielen möchte. Das glückliche Schnurren bei den Streicheleinheiten zeigt Zufriedenheit. Eine Katze schnurrt allerdings auch, wenn sie alleine ist: bei Angst oder Schmerzen. Dahinter vermuten Forscher als Ursache einen Selbstheilungsmechanismus.

Das Schnurren begünstigt die Heilung der Knochen. Die Vibration produziert mechanische Reize im Skelett, sodass der Stoffwechsel angekurbelt wird und demnach neue Knochenbildungszellen entstehen. Die Folge: Die Knochen werden trainiert und das Gewebe repariert. Ein Hund erzeugt diesen Mechanismus durch aktives Umherlaufen, die Katze liegt aber viel lieber herum, sodass sie die Art des Selbstheilungsmechanismus durch das Schnurren erzeugt.

 

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