Hunde an die Leine – den Landwirten zuliebe!

Dass man in der Stadt seinen Hund an die Leine nimmt, ist für die meisten Hundebesitzer mittlerweile selbstverständlich. Aber im Feld oder auch im Wald kann man einen gut erzogenen Hund ruhig frei laufen lassen, damit er sich so richtig austoben kann. Auch dass man in der Stadt die Hinterlassenschaften seines Hundes einsammelt, ist den meisten Herrchen und Frauchen zumindest bekannt. Aber im freien Feld ist es doch nicht notwendig den Hundekot einzusammeln oder darauf zu achten, wo er sein Geschäft macht – oder?

Die Verunreinigung der Ernte

Tatsächlich stellen freilaufende Hunde in Feldern für viele Landwirte ein ernst zu nehmendes Problem dar. Erleichtern sich die Hunde nämlich auf Gemüsefeldern, wird ein Teil der Ernte unverkäuflich. Denn obwohl das Gemüse nach der Ernte gewaschen wird, können Parasiten, Darmkeime, Salmonellen oder andere Bakterien aus dem Hundekot haften bleiben und ein Teil der Ernte wird zu einem gesundheitlichen Risiko.

Denn tatsächlich gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen Hundekot und Gülle, die absichtlich auf den Feldern verteilt wird. Während Hundekot frisch und eventuell keim- sowie bakterienbelastet ist, lagert die Gülle zunächst ein. Bei der Lagerung sterben viele Keime, Parasiten und Bakterien ab, bevor die Gülle die Felder erreichen.

Kein natürlicher Dünger

Aus der frischen Notdurft der besten Freunde der Menschen wird nicht nur für die Menschen, die das Gemüse dann doch verzehren, sondern auch für Tiere, die infiziertes Futter von den Feldern gefüttert bekommen, zu einem ernsthaften Problem. Immer wieder kommt es zu tierischen Totgeburten auf Bauernhöfen, weil das Futter der Muttertiere mit Hundedreck verunreinigt war.

Einen natürlichen Dünger stellt Hundekot also nicht dar. Deshalb werden alle Herrchen und Frauchen dazu angehalten, ihre geliebten Vierbeiner an die Leine zu nehmen, wenn landwirtschaftlich bestellte Felder in der Nähe sind. Wer seinen Hund nicht an die Leine nehmen möchte, sollte dennoch darauf achten, dass er seine Notdurft nicht auf den Feldern eines Landwirtes verrichtet. Immerhin wird dort Essen für Mensch und Tier angebaut und das sollte nicht unnötig verunreinigt werden.

 

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