Käfersterben: Der Massenhafte Tod unserer Käfer

Dem Käfer droht ein ähnliches Schicksal, wie vielen Bienenarten: Ein Käfersterben kündigt sich an. Käfersammler beschäftigen sich in ihrer Freizeit mit dem Sammeln von Käfern. Sie teilen die Funde mit Gleichgesinnten und bestimmen die Art des Käfers und werden von vielen Menschen dafür verurteilt. Warum? Weil sie die Käfer töten. Das stimmt natürlich, aber die Sammlungen sind für die Entwicklung der Käferpopulation durchaus wichtig. Durch die Funde können Wissenschaftler Rückschlüsse auf neue Käferarten und ihre die Lebensräume ziehen.

Das große Fragezeichen: Welche Arten sind vom Käfersterben betroffen?

Wissenschaftler des Zoologischen Forschungsmuseums machen auf ein Käfersterben aufmerksam. Dabei ist interessant, dass sich dieses Sterben nicht nur auf die selten vorkommenden Arten, sondern auch auf weitverbreitete Käferarten bezieht. Wir dürfen auch nicht vergessen, welch wichtige Aufgaben die kleinen Krabbler der Natur übernehmen. Sie verarbeiten organische Stoffe und dienen als Futter für andere Tiere wie unsere Singvögel. Sie sorgen für Gleichgewicht in der Insektenwelt indem sie Parasiten wie Blattläuse oder Maden fressen und noch vieles mehr. Nur leider reicht das Wissen der Forscherteams noch nicht aus, um Lösungen oder Antworten auf das massenhafte Sterben zu finden.

Bei Bienen oder bedrohten Singvögeln liegen deutlich mehr Untersuchungsergebnisse vor. Das Fachgebiet der Käfer ist allerdings nur wenig erforscht. Es gibt nur wenige Hobbysammler und auch nur eine kleine Menge Wissenschaftler, die sich diesem Bereich widmen. Eine Artenbestimmung im Abstand von einigen Jahren in verschiedenen Gebieten wäre eine gute Grundlage. Aber dafür stehen nicht genug Forscher und interessierte und engagierte Hobbywissenschatler zur Verfügung.

Das bisher sehr aufwendige Verfahren zur Artenbestimmung soll nun erleichtert werden. Käferarten sollen zukünftig durch einen DNA-Barcode zugeordnet werden können, der mit einem Balkencode vergleichbar ist. So kann viel Zeit eingespart werden. Als Endziel wäre ein Decoder wünschenswert, der allein durch Anvisieren des Käfers die Art bestimmen kann.

Diese Lösungen sind allerdings noch Zukunftsmusik. Aktuell wird weiterhin an der Erstellung einer Datenbank gearbeitet. Dafür werden DNA-Codes für heimische Käfer erstellt, denn jede Käfer-Spezies hat natürlich eine einzigartige Gen-Zusammensetzung. Zwar stößt das Forscherteam immer wieder auf Schwierigkeiten, aber mit der Zeit soll die Datenbank vervollständigt werden.

Es ist also höchste Zeit, sich mit der Bestimmung unserer Käferarten auseinanderzusetzen. Das Massensterben hat bereits eingesetzt und nun gilt es, entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Wir brauchen mehr positive PR für unsere kleinen krabbelnden Freunde, damit sich wieder mehr Menschen für sie begeistern.

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