Kakapos: Pilz befällt neuseeländische Papageien

Der Kakapo gehört zu den Tierarten, die in der Vergangenheit schon vor dem Aussterben standen. Zunächst hatte sich die Situation wieder entspannt, aber jetzt sorgt ein Pilz für Besorgnis. Aspergillose ist eine Pilzerkrankung, die in letzter Zeit bereits mehreren Papageien das Leben gekostet hat. Im Zoo Auckland ist vor kurzem ein Papageienküken an der Krankheit gestorben. 16 Vögel sind bisher vom Pilz befallen. Forscher rechnen mit weiteren Todesfällen.

Es existiert ein Kakapo-Bestandsprogramm, das von der Umweltschutzbehörde (DOC) geführt wird. So kann die Zahl der Tiere exakt verfolgt werden. Die positive Entwicklung der letzten Jahre sorgte seinerzeit für Begeisterung. Derzeit sind 35 erkrankte Kakapos sind in ärztlicher Behandlung und warten auf Besserung.

Der pummelige Vogel der nicht fliegen kann – der Kakapo

Die Bedrohung dieser Art war in den 90er-Jahren alarmierend. Zu diesem Zeitpunkt gab es nur noch ca. 50 Vögel dieser Gattung. Inzwischen leben wieder 142 Kakapos auf der südlichen Insel Neuseelands. Mehr als 100 Forscher haben um das Überleben dieser Papageienart gekämpft. In diesem Jahr konnte ein hervorragender Bruterfolg verzeichnet werden. 50 Kakapos-Weibchen hatten Gelege – insgesamt 249 Eier. Aus diesen Eiern schlüpften 77 Küken, die überlebensfähig waren.

Die Aspergillose hat inzwischen 5 der Küken und 2 ausgewachsene Papageien getötet. Fachleute aus dem Zoo Auckland erklärten, dass diese Erkrankung der Atemwege nur schwer zu diagnostizieren sei. Die Behandlung gestaltet sich noch schwerer.

Grundsätzlich geht es für den Kakapo also aufwärts. Die momentane Bedrohung durch Aspergillose mindert das ausgezeichnete Zuchtergebnis dieses Jahres. Wir wünschen allen erkrankten Vögeln eine schnelle Genesung und das es bald wieder aufwärts für sie geht – auch wenn sie nicht fliegen können.

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