Killer-Hornissen in China?

Killer-Hornissen in China?

Hornissen gelten auch bei uns in Deutschland als unliebsame Insekten, denen man lieber aus dem Weg geht. Allein ihre Größe ist bereits einschüchternd und so werden die Riesen-Flieger entweder so schnell wie möglich aus der Wohnung getrickst, sollten sie sich darin verirrt haben, oder gleich mit einem schweren Buch erlegt. Jetzt hat sich durch Angriffe über den Sommer eine neue Dimension der Gefahr durch Hornissen in China gezeigt. Aber woran kann es liegen, dass sie so aggressiv werden?

Das Phänomen in China

Tote auf Grund von Hornissen-Stichen gibt es in China regelmäßig. Die Hornissen am anderen Ende der Welt sind jedoch auch nicht mit unseren zu vergleichen. Mit einer Flügelspannweite von bis zu acht Zentimetern und Fingergröße sind sie noch bedrohlicher, als ihre Verwandten bei uns. Da das Gift, dass sie bei einem Stich in ihr Opfer injizieren zu allergischen Reaktionen führen kann, sterben manche Menschen an den Nebenwirkungen, wenn sie nicht schnell genug behandelt werden. Mit den Vorkommnissen in diesem Jahr hatte jedoch keiner gerechnet. Die Hornissen gingen in Schwärmen durch offene Fenster auf Schüler los und attackierten Dorfbewohner bei der Feldarbeit. Wie in einem scheinbar systematischen, gut koordinierten Angriff setzten sich so viele Hornissen wie möglich auf ein Opfer, um es dem großen Organismus entsprechend mit ausreichend Gift zuzusetzen.  Über den Grund für die plötzliche Aggression der asiatischen Riesenhornisse kann bis jetzt nur spekuliert werden. Doch einige Hinweise auf die Gründe gibt es bereits.

Ein menschengemachtes Problem?

In Asien erfreuen sich die sogenannten „Kaiju“-Filme großer Beliebtheit. In ihnen greifen riesige Monster die Menschen in ihren Metropolen an. Das bekannteste dieser Monster ist Godzilla, ein durch radioaktive Strahlung mutiertes Reptil. Natürlich haben die tragischen Insekten-Angriffe, die inzwischen 40 Tote und 1600 Verletzte, sowie 200 Behandlungen in Krankenhäusern zur Folge hatten keinen solch fantastischen Hintergrund. Aber Klimawandel und Umweltverschmutzung durch den Menschen mögen durchaus eine Rolle in dieser untypischen Reaktion der Insekten sein. So weisen Wissenschaftler darauf hin, dass die Zahl der Angriffe in den letzten Jahren immer weiter anstieg. Damit werden drei Faktoren in Verbindung gebracht. Zunächst handelt es sich bei den Temperaturen dieses Sommers um die höchsten seit langem, was die Insekten irritiert  und ihr ungewöhnliches Verhalten hervorgerufen haben mag. Wie der aktuelle Klimabericht der vereinten Nationen zeigt, sind wir an dieser Entwicklung nicht unbeteiligt.

Ebenfalls mit der industriellen Entwicklung der letzten Jahrhunderte hängt die zweite Hypothese zusammen, die postuliert, dass die weite Ausbreitung der menschlichen Siedlungen in den natürlichen Lebensraum der asiatischen Riesenhornisse eine natürliche Verteidigungsreaktion hervorruft, wenn ein Schwarm sich im Siedlungsgebiet beginnt heimisch zu fühlen, und die dort lebenden Menschen als Eindringlinge wahrnimmt. Auch der letzte mögliche Einflussfaktor hängt mit der kultur- evolutionären Entwicklung des Menschen zusammen. Durch Fortschritte in chemisch-biologischen Herstellungsverfahren von künstlichen Produkten werden Stoffe in das Ökosystem eingeführt, deren Effekte auf andere Spezies wie die Hornissen noch weitgehend unbekannt sind. Künstliche Kosmetika und Haarfärbemittel werden daher ebenfalls als möglicher Auslöser für die Angriffe gehandelt. Hier zeigt sich also wiedereinmal, dass eine neue Harmonie zwischen Mensch und Natur entstehen muss, wenn wir solche Tragödien verhindern wollen.

 

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