Schon mal was vom Schreiadler gehört?

Der Schreiadler den kleinsten Adlern seiner Gattung Aquila, auch Pommernadler genannt. Da es vom Schreiadler in Deutschland nur noch ganz wenige Brutpaare gibt, ist er und sein Lebensraum stark bedroht.

Der dunkelbraun gefederte Adler misst eine Länge von 61 – 66 Zentimeter. Bei einer Flügelspannweite von 1,60 Metern durchstreift er die Luft über Deutschland. Aufgrund seiner Größe kann man ich mit unserem Mäusebussard verwechseln, der ist aber etwas kleiner. Der Schreiadler kann bis zu 25 Jahre alt werden.

Hier lebt der Schreiadler und das frisst er

Bei seinen Streifzügen ist er auf der Suche nach kleinen Reptilien, Amphibien und keinen Säugern wie Wühlmäuse.

Das Vorkommen des kleinen Adlers ist leider nicht hoch. Sein Lebensraum erstreckt sich vom Osten Deutschlands über Russland, die Türkei und den Süden Griechenlands.

Der Schreiadler ist ein Zugvogel und somit zieht er zum Überwintern weiter nach Afrika, in den Osten und den Süden des Landes. Mitte April, wenn der Frühling bei uns eingekehrt ist, kehrt auch der Adler zurück zu seinen Nistplätzen in Deutschland.

Nistplätze und Lebensraum des Schreiadlers

Nach seiner Rückkehr im April ist es Zeit für die Paarung. Die darauf folgende Brutzeit beträgt rund fünf Monate, in denen das Männchen der Hauptversorger der Familie ist. Das Gelege besteht meist aus zwei Eiern, wobei das schwächere Tier meist nicht überlebt. Zwar lebt der Adler in weitläufigen Laub- und Mischwäldern, gejagt wird jedoch auf den anliegenden Wiesen.

Dieser Jagd- und Lebensraum des Schreiadlers ist durch die intensive Flächennutzung und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur jedoch bedroht und somit auch das langfristige Überleben der Gattung. Der Schreiadler gilt aus vom Aussterben bedroht und ist somit in der Kategorie 1 der Roten Liste.

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