Überraschende Dinge über Haustiere

Haustiere gehören schon so lange zu unserer Kultur, dass wir nicht glauben, dass es etwas Unerwartetes über sie zu lernen gäbe, oder gar neue Entwicklungen in Verbindung mit unseren Haustieren möglich wären. Doch genau diese beiden Aspekte von Haustieren sind gleichermaßen faszinierend wie überraschend und lohnen sich daher für eine tiefgreifendere Betrachtung.

Super-Hunde

Meist gehen wir davon aus, dass wenn wir einen Hund mit dem Schwanz wedeln sehen, er unser signalisiert, dass er freudig erregt ist. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Vielmehr zeigt das Schwanzwedeln nur eine Aktivierung an, die sowohl positive als auch negative Bewusstseinsinhalte auf Seiten des Hundes bedeuten kann. Neben Freude kann auch Wut oder ein bevorstehender Angriff, bzw. ein Kräftemessen dahinter stehen. Für einen Hundekenner oder den Halter eines Hundes sind die verschiedenen Absichten jedoch trotzdem einzusehen, da er die Körpersprache und Mimik des Hundes versteht. Dann ist das Schwanzwedeln an sich für die Interpretation nicht mehr so wichtig. Das Wedeln mit dem Schwanz findet übrigens auch Eingang in eine neue Sportart, den Hundetanz, bei dem unter Anleitung eines Trainers Halter und Hund zusammen tanzen. Dies ist jedoch nichts für jeden Hund und sollte auf Grund seiner ungewöhnlichen Ansprüche an die Tiere nicht als Zwang ausgeführt werden. In der Disko hätte der tanzende Hund dann zwar auf Grund seiner Rot-Grün-Schwäche weniger Freude an den Lichtern, könnte aber im Halbdunkel trotzdem mehr sehen, da er über sehr viel mehr Stäbchen-Rezeptoren in seiner Retina verfügt, die für das skotopische Sehen mit weniger Lichtphotonen im Umfeld zuständig sind. Zu guter letzt das Beeindruckendste: Nicht nur zu Tänzern lassen sich manche Hunde ausbilden – auch zum beschützenden Begleiter für Diabetiker. Für die Wissenschaftler, die die grundlegenden Untersuchungen durchführten zunächst selbst unglaublich, hat sich herausgestellt, dass Hunde darauf trainiert werden können, Über- und Unterzuckerung bei den ihnen Anvertrauten durch das Erschnüffeln von Körperausdünstungen festzustellen und dann Alarm zu schlagen. So werden dies Tiere also zu Superhunden: Sie sehen im Dunkeln, können tanzen, haben eine geheime Sprache und retten Leben. Wahrlich der beste Freund des Menschen!

Magische Katzen

Katzen wurden schon immer mit magischen, okkulten Ritualen, Personen und Kulten in Zusammenhang gebracht. So begleiteten sie nicht nur die Hexen auf ihren Kräutersammlungen durch den Wald, sondern lebten schon viel früher königlich an Kleopatras Hof und werden durch Hieroglyphen als seltsame Wesen beschrieben. Haben sie wirklich sieben Leben? Dass sie (fast) immer auf den Pfoten landet hat zumindest keine magischen Gründe, sondern ist die Folge eines genialen Tricks, den Katzen beherrschen. Ist der Abstand zwischen Absprung und Boden groß genug, können sie sich im Fall drehen. Dann landen sie sicher. Ist er aber zu kurz oder viel, viel zu groß hilft natürlich auch das nichts. Auch wenn manche Katzenbilder süß finden, empfinden Katzen nichts für süß – jedenfalls nichts essbares. Ihre Zungen verfügen nicht über die entsprechenden Rezeptoren, um Süße zu schmecken. Bei einer Erkältung stellen diese sogar all ihre Arbeit ein und die Katze muss ohne Geschmackssinn zurecht kommen. Ein gutes Beispiel dafür, wie vom Menschen organisierte Zucht auch nach Hinten losgehen kann ist dieser Beleg für den Mangel an magischen Fähigkeiten der Katze: Gerade weiße Katzen mit blauen Augen sind oft taub. Bei der Zucht müssen sich diese genetischen Dispositionen zusammen vererbt und verstärkt haben. Dabei scheint die Augenfarbe der Katzen den Ausschlag zu geben. Sind die Augen nicht blau ist die Chance schon sehr viel höher, zumindest etwas hören zu können. In diesem Vergleich gewinnen jedenfalls die Hunde haushoch über die doch nicht so magischen Katzen.

 

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