Wie kann man Pferde vor der Insektenplage schützen?

Besonders im Frühjahr und Sommer kommen zuhauf Insekten vor, die das Leben von Tieren schwer machen. Besonders gerne schwirren Insekten auf der Haut von Pferden rum und stecken und beißen sie. Was kann man also tun, um den Tieren das Leben zu erleichtern?

Die Quälgeister im Überblick

Die nervtötendste Insektenart ist sicherlich die Kriebelfliege oder auch Gnitze, im Fachjargon Culicoidis genannt. Sie löst durch ihren Speichel das Sommerekzem aus. Vertreter dieser Art setzen sich besonders gerne morgens und abends auf die Haut der Tiere. Gnitze werden vordergründig durch Duftstoffe wie Pferdeurin angelockt. Eine geeignete Hygiene kann sie demnach schon zeitweise fernhalten.

Eine weitere bekannte Insektenart ist die Pferdebremse. Ihre Stiche sind schmerzhaft. Sie zielen auf schweißige Regionen ab und können daher sowohl für Pferd als auch den Reiter gefährlich werden.

Die dritte Insektenart, die zu den Blutsaugern gezählt werden kann, ist die Hirschlausfliege. Sie ist eine Stechfliege und klammert sich mit ihren Krallen in der Haut des Betroffenen fest. Ihre Bisse sind ebenfalls schmerzhaft. Die gemeine Hausfliege sorgt hingegen eher für Panik in großen Herden und kann zu tränenden und entzündeten Augen führen.

Was tun gegen Bremsen und Co?

Als Prophylaxe empfehlen Tierschützer eine peinlich genaue Hygiene, die sowohl am Tier selbst und in der Box sowie auf der Weide erfolgt. Damit wird schon eine große Angriffsfläche verhindert. Besonders an heissen Tagen ist es empfehlenswert das Fell der Pferde regelmäßig abzubrausen. Weiterhin kann der Tierhalter sich auch mit Insektenabwehrmittel eindecken und somit auch auf chemische Mittel zurück greifen. Diese können auf den Rücken des Tieres aufgekippt oder gesprüht werden. Besonders bei Ausritten sollten auch die Reiter eingesprüht werden, denn in manchen Fällen greifen die Blutsauger dann statt des Tieres den Reiter an. Dafür sollte allerdings ein Präparat, das speziell für Menschen geeignet ist, angewendet werden.

Eine weitere Möglichkeit, die allerdings meist erst nach ein paar Jahren Wirkung zeigt, sind die sogenannten Flugfallen. Sie töten die Fliegeviecher konsequent ab und verhindern auf diesem Weg vor allen Dingen die sich weiter entwickelnde Population. Fliegen werden meist in Form von Eiweißfallen gefangen, in denen sie dann ertrinken. Bremsen können nur visuell überlistet werden, in dem man in Form von schwarzen Bällen einen Pferdehintern simuliert, über den ein Trichter gestülpt ist, in dem die Bremsen sich dann verheddern.

 

Online Beratung – Unsere Empfehlung

Diese Berater stehen aktuell für eine ausführliche Beratung in diesem Bereich zur Verfügung und geben Antwort auf Deine Fragen.

  • Tierheilpraktiker / Osteopathen H. Einwächter-Langer
    H. Einwächter-LangerID: 5095
    Gespräche: 70
    5.00
    Bewertungen: 30

    Tierhomöopathie, Bachblüten, Tierpsychologie, Ernährungsfragen, Hautprobleme, Verhaltensauffälligkeiten, Bewegungsapparat


    Tel: 2.01€/Min.
    Aus d. Festnetz *

    Chat: 0.97€/Min.
    persönliche Beratung


0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.