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Vernagelung beim Pferd

Eine Vernagelung beim Pferd ist ein Handhabungsfehler beim Anbringen der Hufeisen. Um die Eisen zu befestigen, werden Nägel in die weiße Linie des Hufs getrieben und sollen kurz danach wieder aus dem Huf austreten. Dadurch soll sichergestellt werden, dass der Hufnagel ausschließlich mit dem schmerzunempfindlichen Horn in Kontakt kommt. Bei einer Vernagelung wurde der Winkel falsch gewählt, wodurch er die Lederhaut berührt, in sie oder in das Hufbein eindringt. Als direkte Vernagelung wird das schmerzhafte Eindringen des Hufnagels in die Lederhaut bezeichnet, worauf das Tier häufig durch Wegzeihen des Beines reagiert. Bei der indirekten Vernagelung drückt der Hufnagel lediglich auf die Lederhaut und quetscht sie somit ein.

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Strahlfäule beim Pferd

Mit Strahlfäule beim Pferd ist eine Erkrankung des Hufs bzw. des dortigen Strahls gemeint, die durch eine bakterielle Infektion verursacht wird. Die Fäulnisbakterien zerstören den keilförmigen Strahl, der die mittlere von den seitlichen Huffurchen trennt. Erkennbar ist die Strahlfäule an einer bräunlichen, stinkenden Substanz, die sich in der Strahlfurche sammelt. Von der mittleren Furche breitet sich die Infektion über die seitlichen Furchen aus und befällt im fortgeschrittenen Stadium die Lederhaut.

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Steingalle beim Pferd

Laienhaft gesprochen, ist die Steingalle beim Pferd so etwas wie ein blauer Fleck am Huf. Genauer gesagt entsteht die rötliche, grünliche, gelbliche oder bräunliche Verfärbung der Huflederhaut durch Quetschungen oder Stöße. Dabei beginnen die geschädigten Stellen zu bluten, was insbesondere bei hellen Hufen die charakteristischen Färbungen deutlich sichtbar nach sich zieht. Die Steingalle kann dadurch trocken, eitrig oder blutig sein, einige Blessuren bereiten den Tieren Schmerzen, wodurch es zu lahmen beginnt, andere wiederum nicht. Steingallen sind überwiegend an den Vorderhufen zu finden, wobei sie hier sowohl an der Sohle, an den Hufstreben oder an den Eckstreben auftreten können.

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Nageltritt beim Pferd

Der Begriff Nageltritt beim Pferd stammt aus Zeiten, als Pferde hauptsächlich zur Verrichtung von Arbeiten herangezogen wurden. Unter einem Nageltritt versteht man das Eintreten von spitzen Gegenständen aller Art, ob Nägel, spitze Hölzer, Glasscherben, etc. Die Hauptgefahr des Nageltritts ist eine nachfolgende Infektion der Wunde, die sich je nach betroffenem Hufteil unterschiedlich auswirkt. Im hinteren Bereich sind häufig Hornstrahl, Strahlpolster, Beugesehne oder Schleimbeutel betroffen, bei einem mittleren oder vorderen Eintritt werden Hufbein und Hufgelenk in Mitleidenschaft gezogen.

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Lose Wand des Hufs beim Pferd

Die lose Wand des Hufs beim Pferd bezieht sich auf die Hufwand des Tieres. Die Hufwand ist durch die sogenannte „weiße Wand“ mit der Sohle verbunden. Dieser Saum ist eine mehrere Millimeter breite Verbindung und muss nicht zwingend strahlend Weiß sein. Bei der losen Wand des Hufes ist dieser Saum zurückgebildet, wodurch die Hornwand von der Hufsohle getrennt wird, was insbesondere beim Abnehmen des Hufeisens auffällt. Statt der weißen Wand wird eine Furche bzw. Einkerbung sichtbar, die meistens bei den Trachten beginnt und je nach Voranschreiten der Erkrankung seitlich nach vorne hin zuläuft. Sind große Teile dieser Verbindungslinie zurückentwickelt, sprechen Mediziner von einer losen Wand. Diese Erkrankung wirkt sich in den unterschiedlichsten Graden der Lahmheit aus und fördert Entzündungen sowie Hufrehe.

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Hufrehe beim Pferd

Als Hufrehe beim Pferd wird eine Entzündung des Hufbein-Trägers verstanden, wobei im Wesentlichen der vordere Teil der Vorderhufe betroffen ist. Im weiteren Verlauf kann sich die Hufrehe auf den Seitenbereich des Hufes und auf die Sohle ausdehnen.Das Krankheitsbild kann aufgrund verschiedener Ursachen gegliedert werden. Die endotoxische Hufrehe entsteht durch eine bakterielle Infektion, für die mechanische Hufrehe sind überwiegend Überbelastungen ausschlaggebend. Die Symptome sind in beiden Bereichen ähnlich: Das Pferd lahmt und nimmt eine Schonhaltung ein, um das betroffene Bein bzw. die betroffenen Beine zu entlasten.

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Huflederhaut-Entzündung (Pododermitis) beim Pferd

Eine Huflederhaut-Entzündung (Pododermitis) beim Pferd ist für das Tier eine sehr schmerzhafte Angelegenheit. In der Huflederhaut wird das Material für das nachwachsende Horn gebildet und sie ist mit einer Unmenge an Nerven versehen. Während der Krankheit wird das Pferd durch Entlastung versuchen einen Ausgleich zu schaffen. An Huflederhaut-Entzündung erkrankte Pferde versuchen den betroffenen Huf beim Auftreten zu schonen, was Allgemein als Stützbein-Lahmheit bekannt ist. Die Entzündung macht sich vor allem durch einen erwärmten Huf bemerkbar.

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Hornspalten des Hufs beim Pferd

Hornspalten des Hufs beim Pferd bezeichnen Risse und Spalten von verhornten Hufteilen. Sie können in oberflächliche Windrisse und in tief schürfende Hornspalten untergliedert werden, wobei sie weiterhin nach ihrer Position unterschieden werden. Es wird zwischen den Vorderwand-Spalten, Trachtenwand-Spalten, Seitenwand-Spalten und Eckstreben-Brüchen differenziert. Sie können sich entweder über den gesamten Huf ziehen, oder sie verlieren sich im gesunden Teil des Pferdehufs. Von den Hornspalten bei Pferdehufen sind meistens nur einzelne Hufe betroffen, in der Regel einer der Vorderhufe.