Tierkrankheit

Bei einem Lipom beim Hund handelt es sich in der Regel um einen gutartigen Tumor des Fettgewebes. Hauptsächlich bekommen ältere Hunde, meistens ältere Hündinnen, ein Lipom. Das Lipom gehört zu den häufigsten Tumoren der Unterhaut. Seltener treten bösartige Fettgeschwulste, die sogenannten Liposarkome, auf. Das infiltrative Lipom ist dabei eine Sonderform des Lipoms, welches ebenfalls gutartig ist. Im Gegensatz zum „klassischen“ Lipom dringt das infiltrative Lipom in umliegendes Gewebe (z.B. Muskulatur) ein bzw. verwächst damit.

Tierkrankheit

Teilweise oder ganz durchgetrennten Knochen werden als Knochenbrüche (Frakturen) beim Hund bezeichnet. Zu Knochenbrüchen kommt es meistens durch starke Gewalteinwirkungen, wodurch der Knochen bricht. Grünholzfrakturen, bei denen nur eine Seite des Knochens gebrochen und die andere gebogen ist, treten vor allem bei jungen Hunden auf. Bei dieser Fraktur sind beide Seiten meistens noch von der Knochenhaut überzogen. Wenn am Knochen selbst Risse entstehen, ist von einer Fissur (Haarriss) die Rede.

Tierkrankheit

Husten beim Hund ist lediglich ein Symptom, also keine eigenständige Krankheit. Das Ausatmen strengt den Hund an und er stößt vermehrt laut Luft aus. Hinzu kommen oft Schleim oder Ausfluss. Der Husten kann aber auch trocken sein. Unterschieden wird zwischen trockenem Husten mit Auswurf (produktiver Husten) und Husten, bei dem kein Schleim abgesondert wird (unproduktiver Husten). Husten ist normalerweise ein Reflex des Körpers. Dadurch werden die Atemwege von Schmutz, Fremdkörpern oder reizenden Stoffen befreit.

Tierkrankheit

Eine von Blutparasiten (Babesien bzw. Piroplasmen) hervorgerufene Infektionskrankheit wird auch als Hunde-Malaria (Babesiose) beim Hund bezeichnet. Andere Begriffe sind Babesiose oder Piroplasmose. Die Übertragung der Parasiten erfolgt durch Zecken. Diese zerstören die roten Blutkörperchen des Hundes, was bei Hunden mit Hunde-Malaria eine fortschreitende Blutarmut (Anämie) auslöst. Bei Hunde-Malaria handelt es sich um eine plötzlich (akut) auftretende Krankheit.

Tierkrankheit

Die Erkrankung Grauer Star beim Hund führt zu einer Veränderung der Augenlinse. Dabei trübt sich die Linse, sodass das Auge grau erscheint. Der Grad der Trübung entscheidet darüber, wie schlecht der Hund sehen kann oder ob er sogar ganz erblindet. Der Graue Star ist entweder angeboren oder entsteht im Alter, wobei vor allem ältere Hunde häufig ohne eine vorherige Grunderkrankung (primäre Katarakt) erkranken. Bestimmte Hunderassen können auch schon in jüngeren Jahren betroffen sein.

Tierkrankheit

Giardien beim Hund sind einzellige Dünndarm-Parasiten. Die Symptome einer vorliegenden Infektion, wie Durchfall und Erbrechen, sind dabei hauptsächlich bei Welpen und Hunden mit einem geschwächten Immunsystem zu sehen. Vor allem in Zwingern oder Tierheimen kommt es zu einer schnelleren Ausbreitung der Parasiten, da ein mit Giardien infizierter Hund sehr infektiös ist. Es existieren mehrere unterschiedliche Giardien, hauptsächlich kommt jedoch der Erreger Giardia duodenalis vor.

Tierkrankheit

Bei Gesäuge-Tumoren (Mammatumoren) beim Hund handelt es sich um knotige Gewebs-Neubildungen im Gesäuge. Das Gesäuge des Hundes ist aus fünf paarigen Milchdrüsen-Komplexen aufgebaut, die sich entlang der Milchleiste befinden. Von der Krankheit sind hauptsächlich ältere, nicht-kastrierte Hündinnen betroffen. Rüden erkranken eher selten an Gesäuge-Tumoren. Ungefähr die Hälfte der Tumore sind dabei bösartige Krebsgeschwülste.

Tierkrankheit

Die Canine Herpes-Virus-Infektion beim Hund ist eine der Hauptgründe, warum Welpen in ihren ersten Lebenstagen sterben. Deshalb wird die Canine Herpes-Virus-Infektion umgangssprachlich auch Welpensterben genannt. Sie wird durch ein Herpes-Virus auf den Hund übertragen. Der Verlauf kann unterschiedlich schwer sein. Bei Erwachsenen Hunden kommt es meist zu gar keinen oder nur leichten Symptomen wie zu einer leichten Erkrankung der Atemwege. Bei tragenden Hündinnen, die infiziert werden, kann es zum Welpenverlust kommen.