Warum schnurren Katzen?

Katzen schnurren, ob beim Entspannen, Fressen oder wenn sie gestreichelt wird. Aber warum schnurrt der Stubentiger und wie kommen die brummenden Töne zustande? Das Schnurren gehört zu einer Katze, wie das Bellen zum Hund. Jeder kennt den Brummton, der bei Streicheleinheiten zu hören ist. Aber auch beim Fressen, in Stresssituationen oder bei Verletzungen schnurren Katzen. Das Schnurren ist die Sprache der Katzen und drückt Gefühle wie Angst, Hunger oder Schmerz aus.

Schnurren ist die Katzensprache

Alle Tierarten geben Laute von sich, um zu kommunizieren oder ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Hunde bellen, Pferde Wirren und Katzen schnurren. Dieses Schnurren drückt unterschiedliche Gefühle aus. Einerseits sind die Brummtöne eine Art Schmerzkontrolle. Katzenmütter schnurren während der Geburt, um den Schmerz bestmöglich zu kontrollieren. Sind die Katzenwelpen auf der Welt, hilft das vibrierende Schnurren den noch blinden und tauben Babys den Weg zu zeigen. Es dient als Orientierung um beispielsweise die Nahrungsquelle zu finden. Das Schnurren einer Katze kann aber auch die Aufforderung zum Spielen sein oder die Begrüßung unter befreundeten Katzen. Beim Betteln ist der schnurrende Ton ebenfalls zu hören. Experten meinen, dass die Tiere beim Zusammenleben mit den Menschen gelernt haben ihr Schnurren optimal einzusetzen.

Brummtöne als Heilmittel

Die sanften und vibrierenden Brummtöne einer Katze sind aber auch für andere Zwecke gut: als Heilmittel. Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Vibration positiv auf den Körper wirkt und eine Katze sich schnell von Verletzungen und Krankheiten erholen kann. Beeindruckend: Auch bei Menschen überträgt sich die heilende Wirkung und das Schnurren bewirkt nach einigen Wochen einen stabileren Knochenbau. Zusätzlich hat das Schnurren einer Katze weitere positive Wirkungen wie einen senkenden Blutdruck, das Ausschütten von Glückshormonen wie etwa Serotonin, einen verbesserten Wach-Schlaf-Rhythmus und es lindert Schlafstörungen.

Woher die Brummtöne kommen ist allerdings nicht klar. Forscher vermuten, dass die Laute durch Kehlkopfmuskeln entstehen, die die Stimmritze erweitern und verengen. Eine andere Vermutung ist der Aufprall der Stimmbänder, der die Töne entstehen lässt.

 

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