Achtung vor Betrug mit Beistellpferden

Natürlich suchen viele Menschen einfach nur ein nettes Pferd, das dem eigenen Haustier auf der Weide Gesellschaft leisten kann. Doch sollte man sich vorher genau informieren, bevor man sein Pferd als Beistellpferd bei fremden Menschen unterstellt.

Pferde zu halten ist teuer

Leider passiert es tatsächlich: Menschen schalten eine Anzeige, in der sie ein Beistellpferd suchen. Stellt man sein Pferd dann dort unter, wird es verkauft und im schlimmsten Fall geschlachtet. Oftmals sind die Besitzer von Pferden mit der tatsächlichen finanziellen Last überfordert. Wenn sie nun die Unterhaltskosten nicht mehr tragen möchten, fallen sie leicht auf Betrüger herein. Die überforderten Besitzer sind froh, das Tier loswerden zu können und der Betrug fliegt überhaupt nicht auf.

Kreis Aachen bekannt für Betrugsfälle

Zahlreiche Pferdebesitzer können sich, wenn die Tiere einmal alt und krank geworden sind, einen Gnadenhof oder Seniorenstellplätze schlichtweg nicht leisten. Zunehmend werden daher ältere Tiere als Beistellpferde weggegeben. Nicole Kuhn arbeitet beim Tierschutzverein des Kreises Aachen und zeigt sich sehr besorgt angesichts der steigenden Zahlen der Betrugsfälle. Aachen ist hierfür besonders günstig gelegen, sobald die Polizei etwas unternimmt, werden die Pferde einfach schnell über die Grenze nach Belgien oder in die Niederlande gebracht.

Polizei bleibt untätig

Nicole Kuhn und ihre Mitstreiter verfolgten beispielsweise eine Spur einer Wiederholungstäterin. Die Frau gab Suchanzeigen für Beistellpferde auf und holte die Tiere anschließend sogar persönlich ab. Sie zeigte sich gerne in Begleitung von Kindern, um bei ihren Kunden vertrauenerweckend zu wirken. Doch direkt nach der Übergabe brach sie den Kontakt komplett ab, auch die im Vertrag angegebene Adresse war nicht aufzufinden. Es konnte nun ermittelt werden, dass die besagte Frau die Tiere direkt an einen Händler in Aachen weiterverkaufte. Pferde können durch diesen illegalen Markt schwere Schäden davontragen, da auch kranke Tiere meist an Ställe als Spring- oder Reitpferde weiterverkauft werden. Leider werden solche Fälle von der Polizei meist nicht ernst genug genommen und häufig nicht weiterverfolgt, beklagt die Tierschützerin.

 

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