Der Abszess ist ein Hohlraum, der mit Eiter gefüllt ist. Damit er sich bilden kann, wird gesundes Gewebe um den Raum zerstört. Gründe für das Vorgehen können Bisse anderer Hunde sowie Verletzungen anderer Natur sein. Dabei gelangen Krankheitserreger in die Wunde. Der Körper reagiert darauf mit einer Eiteransammlung. An der betreffenden Stelle entsteht eine Beule. Häufig sind auch die Reste der ursprünglichen Verletzung zu erkennen. Die Beule selbst ist berührungsempfindlich und die Temperatur ist lokal erhöht. Auch Schmerzen ohne Berührung können auftreten. Behandelt kann der Abszess durch eine Zugsalbe werden, wie sie auch beim Menschen eingesetzt wird. Die betreffende Stelle muss dabei mit einem Verband versorgt werden, so dass der Hund sich nicht mit der Salbe vergiften kann. In schweren Fällen muss der Tierarzt den Abszess künstlich öffnen, so dass der Eiter abfließen kann. Die Wunde sollte in der Folge abgedeckt werden. Eine solche Wunde wird nicht vernäht und muss von innen nach außen heilen. Oftmals werden Antibiotika in die Wunde eingebracht. Da aus dem Abszess auch eine Allgemeinerkrankung werden kann, sollte die Behandlung schnell erfolgen.

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