Beim Aderlass wird Blut aus dem Körper geleitet. Dies geschieht häufig durch das Öffnen von Blutgefäßen. Die entnommene Menge ist dabei nicht unerheblich, so dass die Gefahr eines Zusammenbruchs des Kreislaufs besteht. Grundsätzlich sollte diese Methode nur angewendet werden, wenn eine Fachperson anwesend ist, die im Falle eines Kollaps Sofortmaßnahmen einleiten kann. Bisher liegen zu wenige Studien vor, um eine Wirksamkeit bestätigen zu können. Allerdings wird die Therapie in der Tierheilkunde regelmäßig eingesetzt. Vor allem Pferde stehen hier im Fokus der Behandlung. Ein Beispiel für die Anwendung ist die Hufrehe, bei der ein Blutverlust von fünf bis zehn Litern herbeigeführt wird. Die Behandlung selbst ist unangenehm für die Tiere. Obwohl bisher keine Studien vorliegen, wird bei Erkrankungen dieser Art immer wieder von einer spontanen Verbesserung des Zustands berichtet.

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