Ammoniak wird von den Fischen selbst ins Wasser abgegeben. Der Stoff gelangt durch die Kiemen und Fäkalien ins Wasser. Zudem zersetzt sich das Eiweiß aus dem Futter zu Ammonium. Während Ammonium ein ungefährlicher Stoff ist, hat Ammoniak auf die Tiere eine giftige Wirkung. Liegt der pH-Wert des Wassers unter acht, dann ist in der Regel nur wenig Giftstoff vorhanden und die Tiere leiden nicht unter einer Ammoniakvergiftung. Je höher allerdings der pH-Wert steigt, desto mehr Ammoniak reichert sich an und entfaltet eine direkte Giftwirkung auf die Fische. Symptome sind zunächst Blutungen an den Kiemen und der Haut sowie an den inneren Organen. Die Blutmenge des Fisches ist erhöht. Mit steigender Konzentration stellen sich Schäden an den Flossen ein. Die Haut wird geschädigt und auch die Kiemen können teilweise zerstört werden. Später kommt es dann noch zu Störungen des zentralen Nervensystems und das Tier verstirbt. Die Behandlung muss daraus bestehen, den Ammoniakgehalt des Wassers zu verringern. Um das Problem im Vorfeld zu erkennen und präventive Maßnahmen einleiten zu können, sollte der pH-Wert sowie der Ammoniakgehalt ständig ermittelt werden.

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