Die Angst vor dem Tierarzt ist sowohl bei Hunden als auch bei Katzen stark ausgeprägt. In vielen Fällen löst bereits der Anblick der Transportbox Angstreaktionen aus. Hunde neigen beim Betreten der Praxis zu starken Angstreaktionen wie Zittern und dem Einziehen der Rute. Alle betroffenen Tiere können im Behandlungsraum eine starke Aggression zeigen, so dass sie unter Umständen schwer kontrollierbar sind. Grundsätzlich ist die Reaktion nicht angeboren. Sie wird vielmehr im Verlauf des Lebens erworben. Daher kann sie auch wieder verlernt werden. Im Grundsatz gilt, dass das Training möglichst früh und somit im Welpenalter einsetzen sollte. Es kann eine Desensibilisierung durchgeführt werden. Der Hund muss lernen, dass der Besuch angenehm ist. Das bedeutet, dass nach Möglichkeit keine schmerzhaften oder lästigen Untersuchungen durchgeführt werden sollten. Hält der Hund still, dann kann dies mit Futter belohnt werden. Dadurch ist eine angenehme Situation geschaffen und der Vierbeiner lernt, dass der Arzt nicht gefährlich ist. Dabei müssen auch die verschiedenen Situationen während der Untersuchung eingeübt werden. Immer wenn der Hund in diesen Situationen keine Probleme bereitet, wird er dafür belohnt. Die Transportbox sollte mit Decken und Futter ausgestattet werden, so dass das Tier nicht automatisch den Tierarzt mit der Box verbindet. Daher muss sie stets frei zugänglich sein.

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