Das Anspringen ist eine natürliche Verhaltensweise von Hunden. Sie begrüßen sich durch das Ablecken der Schnauze. Um dies beim Menschen tun zu können, müssen sie sich aber aufrichten, da der Kopf zu hoch ist. Daher springen sie den Menschen einfach an. Das Verhalten wird in der Regel noch dadurch verstärkt, dass das Tier dafür belohnt wird. Dies geschieht unmerklich durch Streicheln und freundliche Zusprache. Das Anspringen kann in seltenen Fällen allerdings auch ein Dominanzverhalten verkörpern. Dies ist dann gegeben, wenn das Tier in allen anderen Situationen ebenfalls ein dominantes Verhalten zeigt. In diesem Fall muss die Rangfolge eindeutig geklärt werden. Grundsätzlich versteht der Hund nicht, warum das Anspringen unerwünscht ist. Daher müssen klare Regeln eingehalten werden. Die Regeln dürfen nicht nur bei Fremden angewendet werden. Selbst bei der eigenen Person ist dies erforderlich. Auch wenn die Begrüßung vom Halter genossen wird, darf er dies unter keinen Umständen mehr tolerieren. Belohnungen – wie Streicheln oder freundliche Ansprache – müssen daher vermieden werden. Um das Verhalten zu verändern, sind mehrere Möglichkeiten gegeben. Die einfachste Möglichkeit besteht darin, das Verhalten bereits vor dem Eintreten zu verhindern. Dies kann durch Anleinen oder andere Kommandos wie „Sitz” erfolgen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass sich die kommende Person einfach umdreht, bis der Hund das Springen einstellt. Erst wenn er am Boden bleibt, wird er begrüßt. Beide Möglichkeiten vermindern das Verhalten. In jedem Fall sollte der Hund eine Verhaltensalternative haben. Gut geeignet ist „Sitz” oder „Platz”

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